Kloster Tag

04 Sep Die Sanierung läuft

Wind und Wetter haben, wie bereits berichtet, die Substanz unseres Kreuzweges in Mitleidenschaft gezogen. So braucht es eine Rundumerneuerung für die 14 Stationen aus Beton.

Zusammen mit dem Orden lassen wir aktuell die Sanierung durch Firma Paetzke durchführen.

Wir haben mit Chefrestaurierer Martin Paetzke gesprochen. Er freut sich sehr über die Zusammenarbeit und berichtet uns von der weiteren Vorgehensweise.

Das größte Problem für alle Stationen stellt die Feuchtigkeit dar. Durch kleine Risse im Beton der Dächer konnte Wasser in den Innenraum der Betonschichten eindringen, sodass die weichere Betonschicht aufquoll und die Schutzfarbe absprengte. (Martin Paetzke)

Auf den Bildern kann man die Vorbereitungsarbeiten erkennen, bei denen zuerst die schadhaften Stellen abgetragen werden. Vorher mussten jedoch die Schutzgläser entfernt und die Figuren entnommen werden. Diese werden bis zur Fertigstellung sicher eingelagert, da sie noch in guter Verfassung sind. Nach der Entfernung von den beschädigten Materialien wird alles mit leichtem Druck mit Wasser gereinigt und dann wieder aufgebaut. Bis dahin ist es jedoch noch ein weiter Weg.

Das wichtigste für die Restaurierungsarbeiten ist, ein ordentliches Dach aufzubauen, denn dies schützt die Stationen und die Figuren des Kreuzweges am besten gegen das Wasser. (Martin Paetzke)

Wir freuen uns, dass Firma Paetzke mit soviel Liebe zum Detail den Kreuzweg wieder in neuem Licht erstrahlen lässt und können es kaum erwarten, bis die Figuren wieder in ihre Stationen einziehen. So wie es einst Schwester Vitalina vorgesehen hatte.

MEHR INFOS

22 Jul Wir feiern das Anna Fest

Am 30. Juli auf dem Anna Fest ist für jeden etwas dabei: Los geht’s um 9.30 Uhr mit einem Gottesdienst in der Herz-Jesu Kirche. Nach einem gemeinsamen Frühschoppen und anschließendem Mittagessen öffnen um 14 Uhr die Verkaufsstände. Um 15 Uhr heißt es dann ‚Bühne frei!’ für den Shanty-Chor Lohne und die Schweger Tanzgruppe. Für die großen und kleinen Leckermäuler unter unseren Gästen gibt es dann auch frische Waffeln, Kaffee und Kuchen. Und auch für die kleinen Gäste ist bestens gesorgt: Auf der Hüpfburg und dem Sandhaufen können sie sich nach Herzenslust austoben oder sich beim Kinderschminken in Prinzen, Tiger oder Elfen verwandeln lassen. Alle Erlöse des Tages fließen in die anstehende Renovierung der Herz-Jesu Kirche. Wir freuen uns auf Sie!

MEHR INFOS

15 Dez Neujahrswaffeln im St. Anna-Stift

Im ganzen Haus riecht es nach Waffeln! Sr. Anthelma und Sr. Germana backen schon seit Tagen die beliebten Neujahrswaffeln. Die beiden rüstigen Schwestern – 79 und 83 Jahre alt – versorgen alle Bewohner und Tagespflegegäste im St. Anna-Stift mit dem köstlichen Gebäck. Neujahrswaffeln haben im Oldenburger Münsterland eine lange Tradition. Der Erhalt von angestammten Traditionen, Gewohnheiten und jahreszeitlichen Gepflogenheiten ist uns in all unseren Einrichtungen ein großes Anliegen. Dies schafft Orientierung und Vertrautheit und somit noch mehr Wohlbefinden.

MEHR INFOS

07 Dez Neugestaltung des Klostergartens

Durch den Umbau zum Duft- und Sinnesgarten rund um den Wohnbereich Silvia und die Tagespflege ist in den vergangenen Jahren schon viel passiert. Jetzt ist auch die Ostseite des großzügigen Außengeländes an der Reihe: Das Garten- und Landschaftsbauunternehmen Beinforde gestaltet die Fläche zwischen Haupthaus, Kirche und Lourdes-Grotte um. So bekommen die Zimmer noch mehr Licht und einen schöneren Blick in den Klostergarten. Es entstehen weitere Parkplätze, eine Feuerwehrzufahrt im Rahmen unseres überarbeiteten Brandschutzkonzeptes sowie erneuerte Spazierwege und Ruheplätze.

Wir freuen uns schon sehr auf die Fertigstellung und laden zwischenzeitlich alle Interessierten ein, sich die voranschreitenden Bauarbeiten anzusehen. Für die Kinder heißt das: Es gibt große Bagger zu bewundern. Und danach schmeckt der Kakao im Klostercafé gleich doppelt so gut.

MEHR INFOS

05 Dez Eine neue Ausstellung im St. Anna-Stift

Die Künstlerin Bärbel Deters hat die Ausstellung ihrer Bilder am 1.12.2016 im Flur des Klostercafés eröffnet. Bewundert werden können nun zahlreiche Acrylgemälde auf Leinwand. Wir freuen uns ganz besonders über diese weitere Ausstellung in unserem Hause, da wir Kunst und Handwerk sehr schätzen. Ein großer Dank geht hiermit an Bärbel Deters, die uns allen mit ihren Werken nun das Haus verschönert und die Herzen erfreut.

Malen heißt nicht Formen färben, sondern Farben formen. (Henri Matisse)
MEHR INFOS

28 Okt Oktoberfest im St. Anna-Stift

Zünftig feierten wir mit allen Bewohnern und Ordensschwestern in diesem Jahr unser Oktoberfest! Typisch bayerische Getränke und Essen wie z.B. Bier und Haxen sorgten für das leibliche Wohl. Es war eine große bayerische Gaudi für alle!

MEHR INFOS

05 Sep Verabschiedung Schwester Adelharda

Wir haben Schwester Adelharda in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Über viele Jahre hat Schwester Adelharda als Leiterin der Hygiene-AG für eine hervorragende Organisation und Sauberkeit im St. Anna-Stift, in unseren Tagespflegeeinrichtungen und im Pflegedienst gesorgt. Für ihren couragierten ehrenamtlichen Einsatz bedankten wir uns ganz herzlich bei ihr! Die Hygienefachkräfte Andrea Hüdepohl, Christa Schrand, Theresia Kathmann, Svetlana Stieben und Daniela Nordmann überreichten zusammen mit Heimleiter und Geschäftsführer Ulrich Zerhusen einen großen Blumenstrauß und ein Geschenk als Dank für ihre Leistungen. Mit einem gemeinsamen Sekt-Frühstück aller Hygienefachkräfte ließen wir den schönen Vormittag ausklingen.

MEHR INFOS

18 Apr Besuch des Weihbischofs

Am vergangenen Donnerstag besuchte Weihbischof Heinrich Timmerevers die Bewohner des St. Anna-Stiftes. Zusammen mit Dechant Büscher wurde er herzlich Willkommen geheißen. In vielen kleinen persönlichen Gesprächen verschaffte sich der Bischof ein Bild von unserer Einrichtung und seinen Bewohnern. Es war für jeden einzelnen schön, den Segen des Bischofs gespendet zu bekommen.

MEHR INFOS

18 Apr Ordensjubiläum hoch zwei

Am Donnerstag feierten zwei Schwestern im St. Anna-Stift ihr Ordensjubiläum. Schwester M. Theognia blickt auf 50 Jahre Ordenszugehörigkeit zurück, Sr. M. Luca sogar auf 65 Jahre. Sowohl die goldene Jubilarin als auch die eisernere Jubilarin feierten mit einem festlichen Gottesdienst, geleitet durch Weihbischof Heinrich Timmerevers, die vielen Jahre der Treue in der Gemeinschaft der Ordensschwestern. Zusammen mit Angehörigen und Freunden war es ein wunderschöner Festtag.

MEHR INFOS

14 Dez Franziskus-Krippe in der Herz-Jesu Kirche

Unsere schöne Herz-Jesu Kirche erstrahlt zur Weihnachtszeit in besonders schönem Licht. Ein Team von ehrenamtlichen Helfern baut in viel Fleißarbeit alljährlich detailreich die Krippe auf. Ein herzlicher Dank geht an Manfred Schilling, Josef Barkhoff, Alfred Böckenstette, Matthias Egert und Helmut Wilhelm.

Nach den häufig zitierten Berichten des Thomas von Celano (1190 – 1260) soll die erste Aufstellung einer Weihnachtskrippe auf den hl. Franziskus von Assisi zurückgehen. In der Heiligen Nacht des Jahres 1223 habe er in einer Waldhöhle bei Greccio in der Nähe von Assisi einen lebensgroßen Wachsabdruck des „Kindes“ in einen leeren Futtertrog gelegt. Ein reicher Gutsbesitzer stellte Ochs und Esel zur Verfügung und Bauern aus der Umgebung brachten Stroh. In der Christnacht pilgerten nach der Überlieferung viele Menschen zu der Höhle, um die mit Kerzen erleuchtetet Szene zu bestaunen sowie der Weihnachtspredigt des Franziskus zu lauschen. Das war der Beginn einer langen Krippentradition des Franziskanerordens und bis heute hat die Krippenliteratur diese Legende als historischen Beleg für die „Erfindung“ der Krippe durch Franz von Assisi übernommen.

Auch und insbesondere aufgrund der Niederlassung der Mauritzer Franziskanerinnen im St. Anna-Stift Kroge hat unsere Krichengemeinde diese Tradition übernommen und seit Gründung unserer Klosterkirche eine Weihnachtskrippe aufgebaut.

Der Krippenstandort an der Sakristeiwand und im Bereich des Taufbeckens ermöglicht dem Betrachter von jedem Platz in der Kirche einen Gesamtüberblick auf der Geschehen in der Weihnacht: Im Mittelpunkt die Geburtsszene in einer Waldhöhle (-grotte) am Rande der Felder um Bethlehem. Seitlich und abseits des eigentlichen Ereignisses ist der hell erleuchtete Palast des Herodes zu erkennen. Während dort die „Großen“ der damaligen Welt ein rauschendes Fest feiern, ereignet sich vor den Augen der staunenden Schafhirten in einer abgelegenen Höhle/ Grotte ein Ereignis, das die Welt verändern wird: Christus, der Retter der Welt, ist da!

Unterhalb des Kreuzes ist eine andere Szene der Weihnachtsgeschickte ins Bild gebracht. Hier sehen wir die Verkündung des Engels an die Hirten: „Fürchtet euch nicht, denn ich verkündige euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr“ (Lk. 2.10.11.).

Auf der rechten Seite unterhalb der Herodes-Burg sehen wir den Zug der drei Sterndeuter aus dem Morgenland auf dem Weg nach Bethlehem: Zwei hoheitsvolle Gestalten mit einer Krone auf dem Haupt und einen orientalisch gekleideten Afrikaner. In dieser Szene wird die Bedeutung der Menschwerdung des Gottessohnes für die ganze Welt angedeutet: Christus ist der Erlöser aller Menschen, gleich welcher Rasse und Sprache. Am 6. Januar /Tag der Hl. Drei Könige) wird der Königszug zur Höhle (Grotte)= verlegt und die Verehrung für das neu geborene Kind dargestellt.

In einem Seitenfeld vor dem Altar wird nach dem 6. Januar die Flucht nach Ägypten in Szene gesetzt. Als die Sterndeuter wieder gegangen waren, erschien dem Josef im Traum ein Engel des Herrn und sagte: „Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter und flieh nach Ägypten.“ – Der Erlöser, durch den der mächtige König Herodes seine Herrschaft gefährdet sieht, wird gerettet vor der Gewalt der Mächtigen durch die Flucht nach Ägypten.

(Text: Manfred Schilling)

 

MEHR INFOS