Kurzzeitpflege

15 Nov Zu wenige Betreuungsplätze für junge Pflegebedürftige

Laut dem neuen Barmer Pflegereport gibt es in Deutschland zu wenige Betreuungsplätze für junge Pflegebedürftige. Mit diesen einführenden Worten soll im Barmer Pflegereport 2017 auf eine gravierende Versorgungslücke in Angeboten für junge Pflegebedürftige aufmerksam gemacht werden. Bereits im Jahre 2015 gab es rund 386000 Pflegebedürftige unter 60 Jahren, was in etwa 13,5% der insgesamt 2,86 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland entspricht. Dem Wunsch der jungen Pflegebedürftigen nach verschiedenen Angeboten insbesondere der teilstationären und Kurzzeitpflege, steht ein mangelndes Platzangebot in den rund 4000 teilstationären – und 3400 Kurzzeitpflegeeinrichtungen gegenüber.

Hier finden Sie den kompletten Pflegereport 2017 als Download.

In Deutschland gibt es zu wenige Betreuungsplätze für junge Pflegebedürftige. (Barmer Pflegereport 2017)

Auf diese Entwicklung haben wir bereits im August 2015 mit der Gründung der Tagespflege Dorfstraße reagiert. Aufgrund der Tatsache, dass wir ein möglichst breites Angebotsspektrum für jede Altersklasse schaffen wollten und uns das Wohl jedes Pflegebedürftigen am Herzen liegt, ist unsere Tagespflege Dorfstraße auf junge Pflegebedürftige spezialisiert. Im Rahmen individueller und persönlicher Betreuung können junge Pflegebedürftige Ihrem Alter entsprechend gefördert und unterstützt werden. Der Fokus liegt bei der Versorgung auf einer nachhaltigen Verbesserung der persönlichen Fähigkeiten und der Lebensqualität. So kann beispielsweise auch die therapeutische Betreuung direkt in der Einrichtung stattfinden.

Bei möglichen Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter 05492/1322 zur Verfügung.

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10 Nov Besuch aus dem niedersächsischen Landtag

Am 4.11. besuchte uns Dr. Stephan Siemer, Mitglied der CDU Fraktion des niedersächsischen Landtages zusammen mit dem Vorsitzenden der CDU Mühlen, Werner Herzog. Herr Siemer informierte sich einen ganzen Vormittag bei uns über die Herausforderungen der Pflege im Allgemeinen und unsere Angebote im Besonderen. Es war ihm anzumerken, dass er sich sehr für die Belange der Pflege interessierte. Es fand ein fruchtbarer Austausch über die Themen statt, die uns alle aktuell in der Pflege sehr beschäftigen. Im niedersächsischen Landtag wird Herr Dr. Siemer somit sicherlich ein Fürsprecher für die Anliegen der Pflege sein. Wir bedanken uns bei ihm für das große Interesse und den Besuch in unseren Einrichtungen.

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09 Jan Weiterbildungen 2017

Informieren Sie sich über unsere kompletten Weiterbildungen und Angebote hier.

Die Termine für 2017 lauten wie folgt:


Februar

 

11.02., Demenzworkshop I (Symptomkontrolle)

17.-18.02., Aufbaukurs Validation


März

 

04.-05.03.,  Einführung in das palliative Konzept Silviahemmet® (Teil 1)

17.-18.03., Beschäftigung von Menschen mit Demenz

20.-24.03., Einführung in das palliative Konzept Silviahemmet® (1-wöchig)


April

 

01.-02.04., Würdevolle Sterbebegleitung demenzkranker Menschen

08.-09.04., Einführung in das palliative Konzept Silviahemmet® (Teil 2)

21.-22.04., Grundkurs Validation


Mai

 

06.-07.05., Einführung in das palliative Konzept Silviahemmet® (Teil 3)

13.05., Demenzworkshop II (Kommunikation)


August

 

05.-06.08., Einführung in das palliative Konzept Silviahemmet® (Teil 1)

19.08., Demenzworkshop III (Teamarbeit)

25.-26.08., Grundkurs Validation


September

 

02.-03.09., Einführung in das palliative Konzept Silviahemmet® (Teil 2)

23.09., Demenzworkshop IV (Angehörigenarbeit)

29.-30.09., Aufbaukurs Validation


Oktober

 

14.-15.10., Einführung in das palliative Konzept Silviahemmet® (Teil 3)

20.-21.10., Grundkurs Validation


November

 

03.-04.11., Beschäftigung von Menschen mit Demenz

18.-19.11., Würdevolle Sterbebegleitung demenzkranker Menschen

25.-26.11., Einführung in das palliative Konzept Silviahemmet® (Teil 4)


Dezember

 

01.-02.12., Aufbaukurs Validation

04.-08.12., Einführung in das palliative Konzept Silviahemmet® (1-wöchig)

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15 Dez Neujahrswaffeln im St. Anna-Stift

Im ganzen Haus riecht es nach Waffeln! Sr. Anthelma und Sr. Germana backen schon seit Tagen die beliebten Neujahrswaffeln. Die beiden rüstigen Schwestern – 79 und 83 Jahre alt – versorgen alle Bewohner und Tagespflegegäste im St. Anna-Stift mit dem köstlichen Gebäck. Neujahrswaffeln haben im Oldenburger Münsterland eine lange Tradition. Der Erhalt von angestammten Traditionen, Gewohnheiten und jahreszeitlichen Gepflogenheiten ist uns in all unseren Einrichtungen ein großes Anliegen. Dies schafft Orientierung und Vertrautheit und somit noch mehr Wohlbefinden.

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16 Jul Ein Hoch auf den Sommer

Am Freitag, den 3. Juli feierten wir bei schönstem Sommerwetter unser jährliches Sommerfest. Nicht nur die Sonnenstrahlen wärmten unser Herz, sondern auch die gesanglichen Darbietungen des Shanty-Chores aus Mühlen. Der Chor hatte allen Bewohnern und Ordensschwestern einen großen, frischen Sommerstrauß mitgebracht. Der sommerliche Kamille-Duft erfüllte sogleich die Feier. Bei Tanz, Gesang, Bier und gegrillten Leckereien ließen wir diesen schönen Tag ausklingen.

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18 Jun Gewinner des bpa Quality Awards

Alle 2 Jahre vergibt der bpa (Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.) den „bpa Quality Award“ für innovative Projekte, die für eine nachhaltige Verbesserung der Qualitätsorientierung sorgen. Besonders gewertet werden Aspekte wie die Übertragbarkeit der Projekte auf andere Pflegeeinrichtungen sowie neue Ansätze im Bereich der Aus- und Weiterbildung. In Deutschland ist jede dritte Pflegeeinrichtung Mitglied im bpa. Wir sind eine von ihnen.

Die Preisverleihung des „Quality Award“ fand heute, am 18. Juni 2015, im Rahmen der bpa-Bundesmitgliederversammlung in Dresden statt. Hier haben wir unsere Einrichtung sowie unser innovatives Konzept persönlich vorgestellt.

Das St. Anna-Stift Kroge hat sich mit der teilstationär wie vollstationär umgesetzten und gelebten Pflegephilosophie Silviahemmet® beworben und gewonnen. Durch die neue Wohngruppe, die deutschlandweit die erste ihrer Art im Bereich der vollstationären Pflege ist, setzen wir neue Maßstäbe im Bereich der Versorgung von demenziell erkrankten Menschen und deren Angehörigen. In unserem Hause leben und lehren wir diese Philosophie. Das heißt, dass wir nicht nur die Pflege der Bewohner, sondern ganz besonders auch die Bedürfnisse der Angehörigen und der Pflegekräfte berücksichtigen. Denn nur geschultes und zufriedenes Personal kann dem Erkrankten respektvoll und umsichtig begegnen. Als Ansprechpartner für alle Sorgen und Fragen der Angehörigen sind wir ein starker Partner an ihrer Seite und schaffen gemeinsam ein optimales Umfeld.

Silviahemmet® zu leben, heißt auch, gelernte Konventionen im pflegerischen Tagesablauf zu verlassen und sich mehr auf die Bedürfnisse und die Signale der demenziell veränderten Menschen einzulassen. Möchten auch Sie einen Menschen in Ihrem Umfeld so pflegen oder als Pfleger dieses Wissen anwenden, können Sie gern bei uns Weiterbildungen buchen. Mehr dazu finden Sie in unserem Bereich der Weiterbildungen.

Wir freuen uns auf Sie.

Ihr Team des St. Anna-Stift Kroge

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23 Feb Entbürokratisierung der Pflegedokumentation

Der bürokratische Aufwand im Umgang mit der Pflegedokumentation nahm in den vergangenen Jahren immer mehr zu. Resultat war eine zunehmende Unzufriedenheit unter den Pflegekräften. Seit dem 01.01.2015 wird das Projekt „Entbürokratisierung der Pflegedokumentation“ durch das Bundesministerium für Gesundheit unter Leitung des Projektbüros in Berlin umgesetzt. Ziel ist es, die Pflegedokumentation auf ein vertretbares Maß zu reduzieren. Auch der ambulante Pflegedienst „Zerhusen & Blömer GmbH“ beteiligt sich an diesem Projekt und wird gemeinsam mit dem bpa die Anforderungen nach Maßstäben umsetzen, wie sich der Aufwand erheblich reduzieren lässt, ohne fachliche Standards zu vernachlässigen, die Qualität zu gefährden oder haftungsrechtliche Risiken aufzuwerfen. Damit wieder mehr Zeit für die Menschen bleibt, die uns am Herzen liegen.

Finden Sie mehr Informationen über das Projekt des Bundesministerium für Gesundheit hier.

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31 Jan Neu: Aroma-Therapie im St. Anna-Stift

„Aromatherapie wird definiert als die kontrollierte Anwendung von ätherischen Ölen, um die eigene und die Gesundheit anderer zu erhalten und Körper, Geist und Seele auf eine positive Art zu beeinflussen“. (Shirley Price)

Unter diesem Motto wird 2015 die Aroma-Pflege im St. Anna-Stift eingeführt. Im Sinne der Ganzheitlichkeit werden wir damit weiter Verantwortung für das Wohlbefinden der uns anvertrauten Menschen übernehmen. In vielen Ländern der englischsprachigen Welt hat die Aromatherapie einen hohen Stellenwert und auch in Deutschland gewinnt sie zunehmend an Bedeutung. In Süddeutschland, Österreich und der Schweiz werden ätherische Öle zum Wohle der Patienten in Kliniken eingesetzt. Bewährt hat sich vor allem die Beruhigung von schlaflosen und aufgebrachten Patienten mit Lavendel-Öl-Mischungen.

Aber nicht nur das: Ätherische Öle wirken ganzheitlich, also nicht nur auf den Körper sondern auch auf Geist und Seele. Die Menschen genesen oft schneller und sind weniger dem Stress ausgesetzt. Das Immunsystem kann mit Hilfe ätherischer Öle besser arbeiten und die positive Stimmungslage kann zu schnellerer Heilung führen. Und noch ein wichtiger, nicht zu unterschätzender Aspekt: auch die Pflegenden profitieren davon, denn die ätherischen Öle wirken auf sie in gleicher Weise.

Unsere Mitarbeiter werden 2015 in diesem Bereich geschult, so dass die Kostbarkeiten der Natur zum Wohle aller Beteiligten werden können. Durch Raumbeduftung, Körperanwendungen im Bereich der Grundpflege und dem gezielten Einsatz bei Befindlichkeitsstörungen ohne Krankheitswert fördern wir das Wohlbefinden und damit die Lebensqualität.

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