St. Anna-Stift

09 Jan Geballte Küchenpower

Unsere Küchenleitung Theresia kocht mit ihrem Team täglich für etwa 100 Personen. Heute schenkt sie uns einen Einblick in ihr tägliches Handwerk.

Theresia, was gefällt dir so gut an deinem Job?

Während Kochen für andere oft Stress bedeutet, so finde ich darin Zufriedenheit und Entspannung. Neue Rezepte auszuprobieren, sich durch Zeitschriften oder auf Plattformen neu zu inspirieren, macht mir Spaß, inspiriert mich und bringt uns Abwechslung auf den Tisch. Deshalb kann ich gemeinsam mit meinem Team einen abwechslungsreichen Speiseplan gestalten. Neben traditionellen Gerichten kreieren wir auch mal Quinoa mit Hähnchen, ein vegetarisches Kartoffelgulasch oder Süßkartoffel Ragout.

Ich koche aus Leidenschaft und für mein Leben gern. (Theresia Kathmann)

Es geht darum, es lecker und gleichzeitig gesund zu halten mit wichtigen Nährwerten und Vitaminen, die in der Seniorenverpflegung eine große Rolle spielen. Die Süßkartoffel zum Beispiel ist reich an Vitamin E und Vitamin C und enthält hohe Mengen an Kalzium und Magnesium, die gesunde Knochen und ein starkes Herz unterstützen. Neben vielen Ballaststoffen in Süßkartoffeln enthalten sie 90-mal mehr Vitamin E, als die klassische Kartoffel und schützen so unsere Zellen vor vorzeitiger Alterung, sie wirken quasi wie eine Anti-Falten-Creme von innen.

MEHR INFOS

14 Dez Das große Finale

Jedes Jahr findet das Finale des Queen Silvia Nursing Award bei einem unserer Partnerunternehmen statt. In diesem Jahr begrüßte Arjo uns in Wiesbaden. Nebst der Jury, die dieses Jahr fast vollzählig vor Ort war, konnten wir sechs Finalistinnen und Finalisten mit ihren starken Ideen willkommen heißen. Unsere jüngste Finalistin, gerade einmal 18 Jahre alt und im ersten Ausbildungsjahr, hat uns ihre Idee ebenso routiniert präsentiert wie auch die fünf Anderen.

Jung, professionell und ehrgeizig: so habe ich dieses Jahr unsere Finalisten erlebt!. (Projektkoordinator Julian Dieter)

Sechs Queen Silvia Nursing Award Finalteilnehmende, sechs großartige Ideen

Nicht leicht hatten wir es als Jury bereits vor dem Finale: Gesucht wurden Ideen, die die Pflege von Menschen mit Demenz oder die Pflege von älteren Menschen verbessert. Ob groß oder klein, ob analog oder digital – wir haben uns über zig Einreichungen gefreut, die sich diesem Thema widmeten. Und so rauchten die Juryköpfe im Vorfeld, um die fünf Top-Ideen fürs Finale zu bestimmen. Eine weitere Idee wurde durch ein offenes Voting ins Finale gewählt.

Dieses Jahr bin ich ganz besonders begeistert von den leidenschaftlichen Präsentationen unserer sechs Finalistinnen und Finalisten. Ob Zaubertrick, ein selbstgenähter Prototyp oder auch die Vielzahl an klugen Charts: Es wurde uns als Jury nicht leicht gemacht eine Entscheidung zu treffen. (Jurymitglied Anna-Carina Thygs)

Die Teilnehmenden sind die Zukunft der Pflege

Die Finalistinnen und Finalisten sowie deren Ideen waren:

  • Rabea Dolscheid: FLUTOO
  • Selina Trojahn: Demenzory
  • Sonja Meyers: getAgo
  • Kévin Kerkhoff: Sturikon
  • Julius Helmhold: Healther
  • Martin Huber: Klinikkompass

Es war uns eine große Freude, an diesem Finale als Jury teilzunehmen und über die Ideen abzustimmen. In diesem Sinne vielen Dank an Alle, die diesen Award ermöglichen und mit Leben füllen. Ein großer Dank gilt unseren Partnerorganisationen Swedish Care International, unserem Förderverein Anna Wassenberg e.V., Springer PflegearjoFresenius KabiNoventi CareawsHome InsteadDBfK, Liga der außergewöhnlich Pflegenden und care&creation . Die Gewinnerin oder der Gewinner des Queen Silvia Nursing Award 2022 wird am 23. Dezember bekanntgegeben.

MEHR INFOS

02 Nov Was braucht die Pflege? Die Politik fragt uns!

Wir möchten die Pflege stärker machen und die Bedürfnisse von Pflegenden und zu Pflegenden immer wieder in den Mittelpunkt rücken. In der Pflege brauchen wir strukturelle Veränderungen, so dass Pflege auf der einen Seite bezahlbar bleibt, gleichzeitig aber auch Rahmenbedingungen wie Stellenschlüssel und Vergütung sich weiter verbessern.

Bundestagsabgeordnete zu Besuch

Am 30. August hatten wir deshalb insgesamt 6 Bundestagsabgeordnete der CDU-Fraktion sowie ihre Fachreferenten zum Thema Pflege in unsere Einrichtung eingeladen. Silvia Breher,

Katja Leikert, Christoph de Vries, Mareike Lotte Wulf, Ralph Edelhäuser und Anne Janssen nahmen sich dazu einen ganzen Nachmittag Zeit, um zuzuhören und um Fragen zu stellen. Auch André Hüttemeyer, aktueller CDU Kandidat für den niedersächsischen Landtag war dabei.

Gemeinsam besuchten wir den Wohnbereich Silvia und sprachen mit Bewohnern sowie mit Pflegenden über Bedürfnisse, darüber, warum die Arbeit mit Menschen mit Demenz nicht nach Personalschlüssel planbar ist, aber vor allem darüber, was für eine würdevolle, wertschätzende Pflege unbedingt nötig ist: Zeit und Ruhe.

Intergenerationeller Schwerpunkt

Weil die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gerade in Pflegeberufen im Schichtdienst so schwierig ist und in Deutschland die Strukturen für arbeitende, junge Eltern fehlen, nehmen wir die Dinge selbst in die Hand und bauen aktuell eine Betriebs-Kita für Mitarbeiterkinder. Gleichzeitig entsteht in diesem Neubau auch ein weiteres Leuchtturmprojekt, welches das Interesse der Besucher weckte: Eine intergenerationelle Tagespflege, wo Jung und Alt voneinander profitieren können. Gemeinsam besuchten wir also die Baustelle und tauschten uns zum Thema aus.

Wenn ich an einem Feiertag als junger Vater angerufen werde, weil ein Kollege kurzfristig ausfällt, muss es möglich sein, mein Kind einfach zum Dienst mitbringen zu können. (Ulrich Zerhusen)

Der Wille ist da

Wenn ich an einem Feiertag als junger Vater angerufen werde, weil ein Kollege kurzfristig ausfällt, muss es möglich sein, mein Kind einfach zum Dienst mitbringen zu können“, erklärte Ulrich Zerhusen die Motivation hinter dem Projekt. Wir bei Zerhusen und Blömer möchten zeigen, was in der Pflege trotz aller Herausforderungen alles möglich ist, denn wenn nicht jemand den Anfang macht, wird sich nie etwas ändern.

Der gute Wille ist also da. Wenn nun für die Pflege auch noch mehr Rückenwind aus Berlin kommt, ist die Zukunft zwar noch nicht rosarot, aber auch nicht schwarz.

Wir tun weiter unser Bestes, den Stein ins Rollen zu bringen, Vorbild zu sein und uns für Verbesserungen einzusetzen. Warum? Weil wir Wertschätzung leben und Pflege stärken.

Wenn nun für die Pflege auch noch mehr Rückenwind aus Berlin kommt, ist die Zukunft zwar noch nicht rosarot, aber auch nicht schwarz.
MEHR INFOS

14 Okt Musikzauber im Alltag

Musiktherapeut Peter verrät uns im Interview, wie er zu Zerhusen & Blömer gekommen ist und was er bei uns Schönes macht.

Peter, wie bist du zur Musik gekommen? Hast du immer schon Musik zu deinem Beruf gemacht?

Musik war immer schon meine große Liebe. Für mich war bereits früh klar, dass ich Musiker werden will. Alles habe ich dieser Leidenschaft untergeordnet. Einen Umstand, der mir viele blaue Briefe und meiner Mutter einige schlaflose Nächte bescherte. Mit 6 Jahren lernte ich das erste Instrument und mit bereits 12 Jahren verdiente ich mein erstes Geld mit Musik. Aber im Vordergrund stand für mich immer das Musik Machen, Erleben und Fühlen.

Warum hast eine Musiktherapie für Menschen mit Demenz entwickelt?

Die Wirkungsweise von Musik auf Menschen mit physischen und psychischen Beeinträchtigungen haben mich bereits beim ersten Kontakt schwer beeindruckt. Dies geschah im Rahmen eines Praktikums, das ich absolvierte, um nach neuen Richtungen für mein Leben zu suchen. Als mein Vater schließlich an Demenz erkrankte, habe ich mich verstärkt mit seinem Krankheitsbild auseinander gesetzt. Das war der Schlüssel für mich, mein gesamtes Leben noch einmal auf den Kopf zu stellen. Ich absolvierte eine Ausbildung zum Musiktherapeuten mit Schwerpunkt Demenzielle-Erkrankungen. Einen Schritt, den ich bis heute keinster Weise bereut habe.

Wie hast du dich zu Z&B verirrt?

Auf Z&B bin ich gestoßen, weil mich das Konzept von Silviahemmet® für Menschen mit Demenz interessierte. Schon der erste Eindruck des St. Anna-Stifts und die professionelle Gestaltung des Lehrgangs nach Silviahemmet® hinterließen bei mir bleibende Eindrücke. Auch die kurze Gastphase auf dem Wohnbereich Silvia bestärkten in mir den Wunsch, einmal eine Musik-Therapiestunde auf diesem durchzuführen. Das Haus befürwortete meine Idee und fragte mich schließlich, ob ich mir vorstellen könne, fest im Hause als Musiktherapeut zu arbeiten. Eine Entscheidung, die mich bis heute trägt und immer wieder anspornt, neue Impulse zu setzen. Es ist ein spannender und fruchtbarer Prozess, mit den Menschen gemeinsam neue Wege zu beschreiten.

Was hast du noch für Ideen und Pläne?

Zur Zeit befinde ich mich in einer neuen Ausbildungsphase und bestreite eine zertifizierte Zusatzausbildung zum Rhythmikgeragogen. Das ist gerade für mich ein sehr spannender Prozess. Der, so hoffe ich, auch hier bei Z&B bald einen festen Platz finden wird.

MEHR INFOS

10 Okt Das neue Modellprojekt in Kroge

In unserem neuen Multifunktionsgebäude entstehen eine Tagespflege, eine Kinderbetreuung Praxisräume für Therapeuten sowie Zahnarzt, Fußpflege und Friseur.

Das Projekt erhält Förderungen aus Landesmitteln von dem niedersächsischen Programm „Wohnen und Pflege im Alter“ sowie EU-Mittel aus dem Programm „LEADER“, die bei der Finanzierung unterstützen.

KITA für Mitarbeiterkinder

Für Familien ist es zunehmend schwer, Beruf und qualifizierte Kinderbetreuung unter einen Hut zu bekommen. Wir bei Zerhusen und Blömer möchten unser Kollegium stärken, wo wir können. Also haben wir gesagt: Dann lösen wir das Problem einfach selber. Wir bauen eine KITA, so dass unsere Kolleginnen und Kollegen Ihre Kinder einfach mit zum Dienst bringen können und im Abschluss wieder mit nach Hause nehmen können. Am Waldrand des Klosterwaldes gelegen bietet die neue KITA ideale Voraussetzungen für die optimale Betreuung der Kinder in unserer idyllischen Natur.

Die Arbeit mit Menschen findet rund um die Uhr statt und ist gleichzeitig schlecht planbar. Eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf stellt Pflegekräfte daher oft vor sehr große Herausforderungen.
 Als Familienunternehmen haben wir erkannt, dass wir unsere Mitarbeiter*Innen genau dabei mehr unterstützen wollen. Wir sehen es als unsere Aufgabe an Ihnen eine Möglichkeit zu geben, Ihren Beruf besser mit Ihrer Familiensituation vereinbaren zu können. (Ulrich Zerhusen)

Intergenerative Betreuung

Intergenerative Betreuung umfasst gemeinsame tägliche Begegnungen zwischen Jung und Alt. Dazu gehören beispielsweise ein gemeinsamer Spaziergang durch den angrenzenden Garten oder das gemeinschaftliche Backen eines Kuchens im Begegnungsraum. Denkbar sind auch regelmäßige gemeinsame Treffen während der morgendlichen Begrüßung. Die geplanten Aktivitäten werden nie länger als 20 Minuten dauern, weil sich einerseits gerade demenziell veränderte Menschen selten darüber hinaus konzentrieren können und andererseits sowohl Kinder als auch Senioren ihre Rückzugsmöglichkeit brauchen.
Aktivitätsbereiche und Ruhezonen werden so gestaltet, dass sie zum Mitmachen und Verweilen einladen. Das Herzstück des Gebäudes ist der Begegnungsraum, in dem die intergenerativen Begegnungen erlebt werden.

Julian Dieter zum Projekt

Seit wann stand die Idee einer betrieblichen Kinderbetreuung im Raum, ab wann hast du daran gearbeitet?

Die Idee gab es schon länger, Ulrich hatte schon früh erkannt, dass die Organisation einer Kinderbetreuung für den Schichtdienst in der Pflege eine besondere Herausforderung darstellt. Als ich im Sommer 2017 beim St. Anna-Stift Kroge anfing, war dies eines meiner ersten Projekte.

Welche Herausforderungen ergaben sich in der Anfangsplanung?

Die größte Herausforderung in der Zeit der anfänglichen Planung war die Entscheidung, für welche Betreuungsform wir uns entscheiden würden. Nach langen Überlegungen konzentrierten wir uns in der Planung auf die Kindertagespflege (KiTaP), da diese sehr viele Vorteile mit sich bringt! Kinder von 0-3 Jahren werden vormittags von Tagesmüttern betreut und am Nachmittag könnten wir die Betreuung als ergänzendes Angebot auch für Kinder über 3 Jahren ermöglichen.

Was hältst du von einer eigenen Kinderbetreuung? Lohnt sich das Projekt in deinen Augen?

In der heutigen Zeit erlebt man immer wieder, dass sich Familienstrukturen verändern, die Welt ist einfach weitläufiger geworden und nicht immer hat man die ganze Familie in der Nähe, die mich bei der Kinderbetreuung unterstützen kann. Eine KiTaP bietet viel Planungs- und Betreuungssicherheit und spart den Kolleg*Innen viel Stress.

MEHR INFOS

26 Sep Kuchen und Kaffee im Kloster

Lange war es geschlossen, unser geliebtes Klostercafé im St. Anna-Stift Kroge. Doch mittlerweile sind wir wieder mit frischen, selbstgebackenen Kuchen und Kaffespezialitäten zurück. Mit dem Café haben wir einen Raum der Begegnung geschaffen, um Menschen außerhalb des Klosters täglich zur gemütlichen Einkehr einzuladen. Heute ist das Café ein Ort des Miteinanders und der Kommunikation zwischen Schwestern, Mitarbeitern, Bewohnern und Gästen.

Unsere neuen Öffnungszeiten

Für unsere frischen, selbstgebackenen Kuchen und Kaffeespezialitäten sowie den liebevollen Service bedarf es Zeit und den engagierten Einsatz unserer Kolleginnen und Kollegen. Daher haben wir uns entschieden, einen weiteren Ruhetag einzuführen. Unsere Öffnungszeiten sind ab sofort Mi, Do, Sa und So, jeweils von 14:30 – 17:30 Uhr

Unsere Klostercafé-Chefin

Unsere Leitung des Klostercafés sowie der Küche managed Theresia. Sie arbeitet seit über 35 Jahren bei uns im St. Anna Stift. Theresia ist  gelernte Hauswirtschaftsleiterin. Mit großem Einsatz und Motivation bereitet Sie zusammen mit ihrem Team ausgewogene, gesunde Gerichte und leckere Kuchen für Bewohner und Gäste zu.

Ein besonderer Ort für Ihre Feier

Bestimmte Anlässe verdienen einen besonderen Ort zum Feiern. Das Klostercafé ist ein solcher Ort. Reservieren Sie für Ihre nächste Feier – ob Familienfest, Geburtstag, Taufe, Jubiläum, Beerdigung – das Klostercafé. Rufen Sie uns rechtzeitig an, um alle Details in Ruhe zu besprechen: 04442-805-141 (zwischen 14:00 und 18:00 Uhr). Wir freuen uns auf Sie.

MEHR INFOS

23 Sep Was gut sein will, muss auch verwaltet werden!

Zerhusen & Blömer wächst und unterhält verschiedene Geschäftsbereiche. Da liegt es nahe, innerhalb der Verwaltungsarbeit Synergien zu heben, um voneinander profitieren zu können. Für die neue Verwaltung wurde ein zentraler Ort gesucht, der nicht nur eine ausreichende Anzahl an Plätzen bietet, sondern auch gemeinsame Begegnungsstätte sein kann, an dem die Kollegen der Verwaltung optimal zusammenarbeiten können.

Umzug in ein neues Gebäude

Unsere Leitung der Verwaltung, Daniela Tiedeken, berichtet über die Planung und den Umzug in das neue Verwaltungsgebäude.

„Ende August 2021 habe ich mir die Räumlichkeiten der alten Volksbank in Kroge angesehen. Das Gebäude befindet sich genau zwischen dem ambulanten Pflegedienst und dem St. Anna-Stift. Für uns eine super Lage, um schnell zu allen Terminen zu gelangen.

Anfangs brauchte ich ein wenig Phantasie, da die untere Etage lediglich ein abgetrenntes Büro und einen weiteren großen Raum aufzeigte, wir jedoch deutlich mehr Räume benötigten. Anhand alter Grundrisse zeichnete ich schließlich neue Räume hinein und ließ meiner Kreativität freien Lauf.

Im Team überlegten wir uns eine sinnvolle Büronutzung, sodass 2-er Büros nicht jeden Tag volle acht Stunden zu zweit belegt sein müssen. Dadurch können wir intensiver Phasen der Konzentration nutzen.

Das beste an Teamarbeit ist, dass dir immer jemand zur Seite steht. (Margaret Carrey)

Wie ging es weiter?

Im zweiten Schritt wurde Kreppband auf den Boden geklebt, um sich die Wände besser vorstellen zu können und um den Platz zwischen Fenstern, Heizung und den Wänden sowie den Abstand der Schreibtische voneinander optimal anzupassen.

Dann erfolgte die Beauftragung der Handwerker. Um diese Abstimmungen hat sich André und das fleißige Team der Haustechnik gekümmert.

Als nächstes wurden Wünsche zur Ausstattung im Team diskutiert. Dazu gehören heute höhenverstellbare Schreibtische, eine vernünftige Beschattung und ein optimaler Einsatz von vorhandenem Mobiliar.

Im Februar konnten wir schließlich einziehen. Wir sind uns im Team einig: Es ist schön, dass wir nun nicht mehr alle verteilt, sondern zusammen an einem Ort arbeiten! Die Zusammengehörigkeit als Team ist noch besser geworden, denn die kurzen Wege erleichtern eine schnelle und direkte Kommunikation untereinander!“

Es ist immer wieder schön, wenn aus unserer Teeküche ertönt:

Ich habe gekocht – es gibt Kaffee!
MEHR INFOS

06 Jul 70 Jahr, schönes Haar!

Gastbeitrag von Anna-Carina Thygs: Gegen 13:00 Uhr am vergangenen Freitag trifft er ein: Der dunkle Tourbus aus Moers. Mit dabei: Ein weißer Flügel und der Überraschungsgast des Sommerfestes der Bewohnerinnen und Bewohner des St. Anna-Stift Kroge. Ich freue mich riesig, denn ich weiß, wer dieser Überraschungsgast ist. Mit echtem Namen heißt er Dirk Elfgen, ist Entertainer und Moderator und wird uns heute, beim Sommerfest, so richtig einheizen. Wir, das Organisationsteam des Sommerfestes, haben uns für diesen Tag etwas ganz Besonderes gewünscht und mit seiner „Udo Jürgens“-Show auch gefunden. Mit im Gepäck sind nebst Piano und den Greatest Hits auch ein paar weniger bekannte, sehr humorvolle Songs von Udo. Kurzerhand wird das Hauswirtschaftsgebäude zum Backstage-Bereich auserkoren und während sich „Udo“ auf seine Show vorbereitet, wird im Garten bereits das tolle Sommerwetter sowie Kaffee und Kuchen („Aber bitte mit Sahne“!) genossen.

Um 15:30 Uhr ist es soweit: Ulrich Zerhusen moderiert „Udo“ an. „Udos“ glitzernder Anzug, die rote Krawatte und die weiche Stimme verzaubern vom ersten Moment an. Kaum ist das dritte Lied gespielt, reißt es die ersten Ordensschwestern vom Hocker und das Tanzbein wird geschwungen. Wenig später tanzt einer unserer Bewohner mit seiner Frau. Mir wird ganz warm ums Herz, denn dieser demenziell veränderte Bewohner und seine Frau erleben gerade ihren ganz persönlichen Moment. Bei der Performance von „Merci, Chérie“ umarmt sich ein weiteres Paar innig, denn dieses Lied ist ihr gemeinsames Lied und all die Gefühle aus frisch verliebten Tagen sind wieder da. Was für schöne Momente, die die Wirkung von Musik auf unsere Emotionen zeigt, egal ob mit oder ohne Demenz.

Wir schunkeln und klatschen zu „Griechischer Wein“, „Ich war noch niemals in New York“, „Buenos Dias, Argentina“ und lachen über die Textvariationen, die „Udo“ spontan in die Lieder einbaut. Da heißt es plötzlich „Mit 96 Jahren, da fängt das Leben an“ und „70 Jahr, schönes Haar“ während bei den BewohnerInnen und uns die ersten Liköre und Biere die Runde machen. Gegen 17 Uhr neigt sich das Sommerfest dem Ende entgegen und ich bin immer noch ganz beseelt. Unser Geschäftsführer Ulrich Zerhusen bringt es gut auf den Punkt:

Das Sommerfest ist ein Highlight. Freude, Musik, Tanz und Sonne. Den Alltag immer wieder mit verschiedenen kleinen Höhepunkten zu unterbrechen bringt Lebensfreude. Gerade in einer Pflegeeinrichtung.
MEHR INFOS

09 Jun Wir werden gefördert

Es ist uns ein Anliegen, dass wir unsere Mitarbeiter weiterbilden und beruflich fördern. Unser Sebastian Franke macht aus diesem Grund aktuell eine Weiterbildung zur Pflegedienstleitung. Diese Weiterbildung wird gefördert durch die NBANK „Wir für Niedersachsen“.

Von tollen Führungspersönlichkeiten wie Sebastian profitieren alle: Das Team und auch die Kunden. Also Sebastian, zusammen geht es auf in die Zukunft der Pflege! Schön, dass du das bist! (Ulrich Zerhusen)

Sebastian arbeitete vorher als Pflegefachkraft in unserem ambulanten Pflegedienst. Er kennt sich also schon aus in unserer Z&B Welt. Wir fördern junge, motivierte Pflegefachpersonen auf ihrem Weg zu Leitungskräften.

MEHR INFOS

08 Jun Neu: Wir beraten auch online!

Im Rahmen des Drittmittelgeförderten Projektes TELAV – Televersorgung im Landkreis Vechta (telav.de), welches in der Initiative Heimat 2.0 in Zusammenarbeit mit den Städten Vechta und Lohne umgesetzt wird, bieten wir ab sofort die Möglichkeit, die Pflegeberatung auch Online durchzuführen.

Ich denke, dass es eine gute Alternative ist und möchte daher motivieren, es auszuprobieren! (Stephanie Walbröhl)

Hierzu können Sie einfach hier klicken und ganz gemütlich vom Sofa aus einen Termin für die Online-Beratung buchen. Die letzten zwei Jahre haben uns deutlich gelehrt: Wir müssen und wollen digitaler werden!

MEHR INFOS