Demenz

31 Mai Dementia Forum X

Seit dem Jahr 2015 findet alle zwei Jahre das Dementia Forum X statt. Das Forum wurde vom Forum for Elderly Care in Zusammenarbeit mit SCI, Stiftelsen Silviahemmet, der Karolinska Universität, Forte und dem schwedischen Demenzzentrum ins Leben gerufen. Ziel ist es, den großen Herausforderungen zu begegnen, die Demenz für die Gesellschaft bedeutet. Schirmherrin Königin Silvia von Schweden hatte dazu am 15. Mai wieder in den Royal Palace in Stockholm eingeladen. Zu den ausgewählten Gästen gehören Entscheider aus den verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen, in denen Demenz eine große Rolle spielt: Forschung, Pharma, Pflege, Industrie, uvm.

Es war ein Tag voller angeregter Diskussionen, Netzwerken, Inspiration und Austausch. (Ulrich Zerhusen)

Als langjähriger Silviahemmet-Partner und dem Queen Silvia Nursing Award Hauptpartner waren wir auch vertreten.

Es ging u.a. um die Weltpremiere der WHO Global Guidelines for Dementia Risk Reduction, vorbildliche Ansätze im Aufbau von demenzfreundlichen Gemeinschaften, Innovationen in der Versorgung von Menschen mit Demenz und Neuigkeiten bei der wissenschaftlichen Forschung. Auch wir nutzten die Chance, uns bei der Diskussion einzubringen und sprachen während der „Open Mic“-Runde. Hier konnte man sich kurzfristig anmelden und mit etwas Glück eine kurze Rede halten.

Das Abendprogramm bestand aus einer demenzfreundlichen Führung durch die Welt der Kunst im nach 5-jähriger Sanierung neu eröffneten schwedischen Nationalmuseum. Danach folgte zum Abschluss ein Dinner im Restaurant des Nationalmuseums. Hier konnten wir viele inspirierende Gespräche führen und uns über den Tag austauschen.

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17 Mai Lohner Gewerbeschau

Mit viel Spaß und Freude nahmen wir an der siebten Gewerbeschau in Lohne teil. Alle drei Jahre zeigen Lohner Betriebe, wie umfangreich das gewerbliche Leistungsspektrum unserer Stadt ist. Ganz klar, dass wir da nicht fehlen durften. Und so bauten auch wir unseren Stand auf. Unsere Mitarbeiterinnen Gisela, Daniela und Monika waren vor Ort, auch Ulrich Zerhusen nahm teil. Und wen wunderte es, dass das bestimmende Thema der Besuch von Königin Silvia in Lohne Kroge war. Nur zwei Tage vor der Gewerbeschau hatte sie unserer Einrichtung einen langen Besuch abgestattet.

Es war unglaublich, wie viele Leute an unserem Stand waren um sich zu informieren!. (Daniela)

Wir nahmen den Besuch der Königin in unserem Wohnbereich für Menschen mit Demenz zum Anlass, um auf der Gewerbeschau über Demenz aufzuklären. Wir konnten viele Interessenten an unserem Stand beraten, wie ein selbstbestimmtes und weitgehend eigenständiges Leben im Alter in unseren verschiedenen Versorgungsformen aussehen kann.

Es wurde auch nach Stellenangeboten gefragt … und auch großes Interesse dafür gezeigt, wie breit Zerhusen & Blömer aufgestellt ist. (Monika)

Wir hatten nicht nur tolle Gespräche und Begegnungen auf der Lohner Gewerbeschau. Auch das Rahmenprogramm war richtig klasse. Vielen Dank an die Organisation durch Familie Stratmann. Wir haben nach zwei Tagen Veranstaltung unser wohlverdientes Feierabendbier sehr genossen und sind in drei Jahren bestimmt wieder dabei.

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17 Apr Königliches Kroge

Wir sind immer noch ganz begeistert. Am 3. April besuchte uns Königin Silvia von Schweden hier im St. Anna-Stift in Kroge. Sie kam, um unseren Wohnbereich Silvia zu besuchen, der nach ihr benannt ist und in dem wir nach ihrer Pflegephilosophie Silviahemmet® arbeiten. Und sie kam, um bei der deutschen Preiszeremonie des Queen Silvia Nursing Award teilzunehmen. Bereits am Vortag hatten einige von uns das Glück, sie bei der internationalen Preizeremonie des Awards in Stockholm zu treffen.

Wochenlange Vorbereitung auf diesen Tag, viele freiwillige Helfer und extra angereiste Königinnen-Fans ließen so richtig Stimmung und Vorfreude aufkommen. Alle warteten gespannt auf die Eskorte. Die leider etwas verspätet eintraf, denn auch Monarchinnen sind nicht vor Stau gefeit. Doch dann kamen sie an, und Königin Silvia stieg, umgeben von einem Meer von Schweden- und Deutschlandflaggen, aus dem Wagen aus. Die Zuschauer waren zahlreich erschienen und erfreuten sich an Silvias offener Art. Sie winkte, schüttelte Hände, nahm Blumen entgegen und war sichtlich gut gelaunt.  Wir haben Silvia direkt in Empfang genommen und Sie dann durch die Herz-Jesu Kirche geleitet. Weiter ging es zum Mittagessen im kleinen Kreise. Aufgrund der Verspätung durch den Stau mussten wir leider auf das Dessert verzichten um den übrigen Tag wie geplant fortsetzen zu können.

Es ging dann in die Kirche zurück. Hier fand nun die Zeremonie des QSNA statt. In der Kirche selbst waren ca. 120 geladene Gäste sowie Vertreter der Presse. Da es jedoch viel mehr Zuschauer gab als die Kirche Plätze hat, haben wir draußen eine LED-Wand aufgebaut. Wir haben uns gewünscht, dass der ganze Ort an diesem so besonderen Tag teilnehmen kann. Und umso mehr haben wir uns gefreut, dass auch so viele Neugierige erschienen sind.

Es ist ja eine sehr wichtige Aufgabe, die jungen Menschen zu begeistern, dass sie auch Ältere pflegen und sich der Älteren widmen. Und das ist nicht eine ganz einfache Aufgabe. Aber eine sehr, sehr wichtige.
(Königin Silvia von Schweden)

Die Auszeichnung von Annette Löser als Gewinnerin des QSNA war sehr berührend, es gab emotionale Reden und viele strahlende Gesichter. Königin Silvia lobte den Einsatz der Pfleger und betonte, wie wichtig ihre Arbeit ist. Vor allem die jungen Pfleger sprach Königin Silvia direkt an.

Es ist eine große Wertschätzung für mich. Es ist aber auch für alle anderen eine große Wertschätzung. (Annette Löser, Gewinnerin des QSNA)

Annette zeigte sich sehr überwältigt von den Worten der Königin und der Ruhe, die sie austrahlte. Voller Freude gab Annette daher auch zahlreiche Interviews und gesellte sich noch zum Empfang nach der Zeremonie. Bei Sekt und Selters wurde noch viel gesprochen und Fotos gemacht.

Königin Silvia besuchte derweil im kleinen Kreis unseren Wohnbereich Silvia. Hier freuten sich unsere Bewohner und Mitarbeiter riesig über den Besuch der Monarchin. Alle waren und sind überwältigt, wie nahbar und freundlich die Königin sich zeigte. So unterhielt sich Königin Silvia mit vielen Bewohnern und auch den Mitarbeitern, schaute sich den Wohnbereich ganz genau an und bekam ein Gastgeschenk von den Bewohnern überreicht.

Ihre Majestät, königliche Hoheit. Darf ich um ein Foto bitten?
(Herr Greten, Bewohner)

Unser Bewohner Herr Greten bat Königin Silvia ganz höflich um ein Foto. Sie zögerte nicht lang, reichte ihm die Hand und posierte mit ihm für sein ganz persönliches Fotoalbum. Herr Greten konnte in der Folgenacht kaum schlafen, so aufgeregt war er noch. Das Foto hat für ihn nicht nur eine ganz besondere Bedeutung, sondern auch einen Ehrenplatz in seinem Zimmer bekommen.

Nach dem Besuch des Wohnbereichs war noch ein wenig Zeit für Interviews, Fotos, Gespräche und den Eintrag ins goldene Buch der Stadt Lohne. Dann hieß es allerdings Abschied nehmen von Königin Silvia. Wir geleiteten sie zurück zu ihrem Wagen, jedoch ließ sie es sich nicht nehmen, sich nochmals bei den Zuschauer draußen zu verabschieden. Weitere Fotos und Grüße später fuhr sie dann davon, zurück zum Flughafen. Doch der royale Glanz wirkte bei uns noch lange nach. Unsere Mitarbeiter, Bewohner, die Angehörigen und wir schwärmen noch immer von ihrer bezaubernden Art.

Ich bedanke mich im Namen der gesamten Geschäftsführung und auch als 1. Vorsitzender des QSNA bei allen Beteiligten herzlich. So viele Helfer haben uns unterstützt, viele davon sogar ehrenamtlich. Ohne euch wäre dieser Tag so nicht umsetzbar gewesen. (Ulrich Zerhusen)

Es wurde im Vorfeld und auch an diesem besonderen Tag so viel geholfen, dass wir uns bei allen Helfern bedanken möchten. Dekoration, Planung, Technik, leibliches Wohl, Service, Sicherheit und noch vieles mehr war nötig. Der Tag verlief reibungslos und das ist auch euer Verdienst. Danke!

Wer noch mehr von diesem Tag sehen möchte, hier eine kleine Sammlung der aktuellen Mediathek-Filmbeiträge (Achtung: Es kann sein, dass nicht mehr alle Links verfügbar sind, da Mediatheken regelmäßig erneuert werden):

Oldenburgische Volkszeitung

Osnabrücker Zeitung

Sat.1 Regional

NDR Hallo Niedersachsen

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04 Apr Mobilität im Alter und Mitarbeitersport

Dass körperliche Aktivität ein maßgeblicher Baustein gesunden Alterns ist, ist unbestritten. Daher haben wir ein Konzept zur Förderung von Gesundheitspotenzialen in Kooperation mit der Physiotherapiepraxis mphysio von Herrn Michael Maier zum ganzheitlichen körperlichen Training in unserer Einrichtung entwickelt.

Ein ausreichendes Maß an Bewegung gehört zu den Grundbedürfnissen eines jeden Menschen. Leider kommt dies bei vielen pflegebedürftigen Bewohnern im stationären Pflegealltag viel zu kurz. Ein durchdachtes Bewegungskonzept zur Verbesserung und Erhaltung der Mobilität im Alter muss zu den Bewohnern in die vollstationären und teilstationären Einrichtungen kommen. Der Bewohner selber kann oft nicht mehr zu Bewegungskursen in Praxen und Studios in der Umgebung kommen. Daher ist es zwingend erforderlich den Bewohnern ein zusätzliches Bewegungsprogramm zu schaffen ohne damit das vorhandene Personal und vorhandene Budget zu belasten. Dies ist in der aktuellen Ausgestaltung der Pflegesätze und Vergütungsstrukturen in der vollstationären Pflege mit den bestehenden Budgets nicht zu leisten.

Es ist nie zu spät, um anzufangen. Selbst gebrechliche oder hochbetagte Menschen profitieren enorm von gezielter Aktivität. (Prof. Martin Halle, Ärztlicher Direktor des Zentrums für Prävention und Sportmedizin der TU München)

Jeder Bewohner kann zwei Mal wöchentlich ein durch Physiotherapeuten angeleitetes Kursangebot absolvieren. Pro Kurs sind 6-8 Teilnehmer vorgesehen. Ein Kurs dauert maximal 45 Minuten. In dieser Zeit werden Fähigkeiten der Bewohner wieder gestärkt bzw. wird ein Schwerpunkt auf folgende Aktivitäten gesetzt:

  • Kondition
  • Kraft
  • Beweglichkeit
  • Schnellkraft und Gleichgewicht
  • Koordination
Wir freuen uns sehr über das neue Angebot und hoffen, dass sowohl Bewohner als auch Mitarbeiter unseres Hauses mit Spaß und Begeisterung daran teilnehmen werden . (Ulrich Zerhusen)

Ziel unseres Projekts ist es, durch Bewegungsinterventionen die Lebensqualität der Bewohner zu steigern. Der Einfluss körperlicher Aktivität in Gruppenangeboten ist neben der Reduktion des Sturzrisikos auch in der Stärkung von kognitiven Komponenten zu betrachten. Des Weiteren decken Bewegungsangebote in Gruppen auch die psychosoziale Gesundheit ab. Dies hat für Menschen mit Demenz einen besonderen Stellenwert, da verbliebene Ressourcen erhalten und gefördert werden.

Unsere Mitarbeiter sollen von diesem Angebot natürlich auch profitieren. Daher bieten wir nun 10 Stunden pro Woche extra für sie Sport (Betriebliches Gesundheitsmanagement) an. Dafür haben wir kurzerhand einen ganzen Sportraum eingerichtet. Denn die Gesundheit unserer Mitarbeiter liegt uns sehr am Herzen.

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02 Apr Mit dem QSNA in Stockholm

Heute war es so weit – QSNA Gewinnerin Annette Löser bekam ihre Auszeichnung durch Königin Silvia von Schweden höchstpersönlich. Das Wetter zeigte sich, wie schon im Vorjahr zu Berits Auszeichnung, königlich. Lediglich der Wind pustete Annette und das Team auf dem Weg zum Schloss nochmal ordentlich durch.

Nach einem kleinen Fotoshooting mit allen Gästen der Preisverleihung ging es in die Bernadotte Bibliothek. Die beeindruckende Bibliothek beherbergt die königliche Buchsammlung mit etwa 100.000 – teils sehr alten und wertvollen – Büchern. Bei genauerem Hinsehen konnten wir auch deutsche Bücher darunter ausfindig machen.

Mit Spannung erwarteten die Anwesenden nun das Eintreffen der Königin, welches den offiziellen Auftakt für die fünfte Preisverleihung des Awards markierte. Nach einer Ansprache durch Karin Lind-Mörnesten, der Vorsitzenden von Swedish Care International, sowie einem Grußwort betrat Königin Silvia schließlich die Bühne. Ihre Worte waren herzerwärmend und zeigten, wie sehr ihr das Thema des Awards – die Pflege – am Herzen liegt. Im Anschluss an ihre Rede überreichte sie den Gewinnerinnen aus Schweden, Finnland, Polen und Deutschland ihre Urkunden.

Die Königin hat mich mit ihrer Art zu reden sehr beruhigt bevor ich meine Idee dem Publikum präsentiert habe. (Annette Löser)

Als die Königin die Bühne verließ, war der große Moment für die vier Gewinnerinnen gekommen. Eine nach der anderen durfte ihre Gewinneridee dem internationalen Publikum präsentieren. So aufgeregt Annette im Vorfeld war, so beeindruckend souverän präsentierte sie ihre Idee von einer Hygiene Abwurfklappe. Die Klappe wird unter dem Pflegebett installiert, und dient als Abwurfmöglichkeit von z.B. Inkontinenzmaterialien, die während der Versorgung eines Pflegebedürftigen schnellstens entsorgt werden müssen.

Im Anschluss an die Präsentationen wurden die Förderschecks durch den Hauptpartner des jeweiligen Teilnehmerlandes  an die Gewinner überreicht. Für Deutschland stand für uns Ulrich Zerhusen auf der Bühne. Er ist Vorsitzender des QSNA in Deutschland.

Der Tag war überwältigend und aufregend! Die Königin ist sehr freundlich und entspannt. Ich habe mich in ihrer Gegenwart sehr wohl gefühlt. Ich freue mich darauf, sie morgen in Kroge im St. Anna-Stift wiederzusehen. Morgen werde ich sogar mit ihr zu Mittag essen. (Annette Löser)

Nach der Zeremonie gab es für die Gewinner noch die Gelegenheit, eigene, professionelle Fotos mit der Königin zu machen. Eine tolle Erinnerung an ein einmaliges Erlebnis. Die Königin nahm sich viel Zeit – nicht nur für die Bilder, sondern auch für Gespräche mit jeder einzelnen Gewinnerin. So nahm Sie auch noch am anschließenden „Mingle“, einem kleinen Stehempfang im Foyer der Bibliothek, persönlich teil. Und wir hatten ein ganz besonderes Gesprächsthema mit ihr: Morgen steht ja ihr Besuch bei uns in Kroge an … und daher mussten wir auch alle direkt zurück zum Flughafen.

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05 Feb Unterwegs mit dem QSNA

Uns als QSNA Hauptpartner ist es ein großes Anliegen, Annette als Gewinnerin genauer kennenzulernen. Schließlich repräsentiert sie nun ein Jahr lang den Nachwuchs der deutschen Pflege. Und zu diesem Amt tragen natürlich auch die Schule sowie der Ausbildungsbetrieb maßgeblich bei. Annette wird während ihrer Amtszeit an einigen Tage freigestellt werden um anderen Schülern Mut und den Award bekannt zu machen. Dazu gehören Besuche in Schulen und auch Messen und Kongresse.

Mir ist es immer ein großes Anliegen, die Schule und auch ihre Praxis-Einrichtung des/der Gewinner/in möglichst schnell kennenzulernen. (Ulrich Zerhusen)

Ulrich Zerhusen, erster Vorsitzender des Queen Silvia Nursing Award Deutschland, war am 24. Januar deshalb bei Annette im „mediCampus – Schule für Gesundheitsfachberufe in Chemnitz“ zu Besuch. Dort traf er die Leiterin der Schule, Frau Simone Pitsch sowie den stellvertretenden Schulleiter Herrn René Emmrich. Annettes Ausbildungsbetrieb ist das Altenpflegeheim „Waldblick“ in Olbernhau, Sachsen. Als Geschäftsührender Vorstand war Torsten Lux anwesend, sowie Wohnbereichsleitung Lisa Zänker, die den Wohnbereich leitet, auf dem Annette eingesetzt ist.

Wir sprachen lange über den Queen Silvia Nursing Award und auch darüber, was im kommenden Jahr alles auf Annette zukommen wird. (Ulrich Zerhusen)

Schon am Abend dieses spannenden Tages ging es von Chemnitz aus direkt nach Berlin, wo am Folgetag der Kongress Pflege startete. Mit im „Gepäck“ waren neben unserem Messestand und unserer deutschen Gewinnerin Annette Löser auch unsere Mitarbeiter Christopher Eckert und Julian Dieter sowie Frau Thygs aus Hamburg.

Angereist sind auch die Gewinnerinnen aus Schweden und Polen. Als Ehrengäste durften wir in den vorderen Reihen der morgendlichen Kongresseröffnung teilnehmen. Seitens der Politik sprachen Familienministerin Franziska Giffey, Arbeitsminister Hubertus Heil sowie der Pflegebevollmächtigte Andreas Westerfellhaus. Der Eröffnungsteil gipfelte dann in einer inspirierenden Rede des Extrembergsteigers Alexander Huber.

Auf Veranstaltungen wie dem Springer Pflegekongress kann man die unterschiedlichsten Dinge lernen und viele Erfahrungen und Geschichten austauschen. Es ist schön wenn einem die Möglichkeit gegeben wird, diese Gelegenheiten wahrzunehmen. (Julian Dieter)

Nach einem spannenden ersten Kongresstag mit vielen interessanten Gesprächen und Vorträgen fand am Abend die Verleihung des Pflege-Management Awards statt. Wir waren unter den geladenen Gästen und lauschten im ZDF-Hauptstadtstudio nicht nur den Vorträgen von Andreas Westerfellhaus und Peter Bechtel (Vorstandsvorsitzender des Bundesverband Pflegemanagement), der Musik von Thomas Stieben (Intensivpfleger und Zweitplatzierter beim „Supertalent“ 2016) sondern auch den Beiträgen von Dagmar Scherrer und Falk H. Miekley. Die beiden sind nicht nur im Namen von Fresenius Kabi und Springer Pflege Sponsoren des Pflege-Management Awards, sondern ebenfalls Partner des Queen Silvia Nursing Awards Deutschland. Besonders spannend waren natürlich die Verleihung des Pflege-Management Awards und des Nachwuchs Pflege-Manager Awards. Wir gratulieren an dieser Stelle den Gewinnerinnen und Nominierten.

Außerdem ist es für alle Beteiligten vom St. Anna-Stift eine willkommene Abwechslung und eine weiterbildende Erfahrung an solchen Kongressen teilzunehmen. Und das liegt uns besonders am Herzen: Nicht nur den Nachwuchs durch den Award zu fördern sondern auch die eigenen Mitarbeiter.

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11 Dez Das große Finale

Gestern fand in Berlin in der Bibliothek des Springer Medizin Verlags das Finale des Queen Silvia Nursing Awards statt. Sechs Finalistinnen aus ganz Deutschland stellten uns ihre Ideen und sich selbst vor. Die Pflegeschüler hatten es uns nicht so einfach gemacht. Ganze 223 Pflegeinnovationen ließen sich die über 100 Teilnehmerin diesem Jahr einfallen. Sechs von ihnen schafften es dann ins Finale nach Berlin.

Trotz der großen Nervösität der Finalistinnen überwog bei allen auch die Vorfreude. Wir als Jury waren sehr gespannt, welche Persönlichkeiten hinter den Ideen stecken. Daher stellten die Finalistinnen neben ihrer Idee immer auch sich selbst vor.

Katharina Aland vom Ausbildungszentrum für Pflegeberufe Lippstadt ging mit ihrer Idee einer Pflegefee ins Rennen. Dabei soll den Pflegekräften eine Fachkraft als Unterstützung, Ansprechpartner und Organisator vielfältiger Maßnahmen zur Seite gestellt werden. Tatyana Bondartseva von der Evangelischen Altenpflegeschule Oldenburg stellte den Nurse Helper vor, ein spezielles Smartphone für Pflegekräfte. Es soll das Stationstelefon ersetzen, Kommunikation und Dokumentation vereinfachen, Informationen schneller zur Verfügung stellen und vieles mehr.

Anne Sundmäker von der BBS Marienhain Vechta präsentierte ihre Idee einer App, die Neben- und Wechselwirkungen sämtlicher Medikamente anzeigen kann. Franziska Entorf von den Ludwig Fresenius Schulen Stadthagen schlug vor, die Dokumentation per Sprachaufnahme zu vereinfachen. Annette Löser vom mediCampus Chemnitz schaffte es mit ihrer Idee einer Hygieneklappe ins Finale. Eine ausziehbare Abwurfklappe am Patientenbett soll Reinigung und Entsorgung beschleunigen. Sara Wachs von der Vitos Schule für Gesundheitsberufe Herborn trat mit ihrer Idee an, Pflegekräften per Headset das Stellen von Medikamenten zu erleichtern. Eine Kombination aus Sprachprogramm und -steuerung soll den Ablauf sicherer gestalten und Fehler reduzieren.

Es war schön zu erfahren, wer hinter den Ideen steckt. Denn diese kannten wir ja bereits aus den Einreichungen. (Ulrich Zerhusen, 1. Vorsitzender)

Jede Finalistin hatte ca. 10 Minuten Zeit, sich und ihre Idee vorzustellen. Danach wurden Fragen auf deutsch und englisch gestellt, schließlich wird die Gewinnerin ihre Idee auch vor der Königin Silvia in Stockholm auf englisch präsentieren. Wir als Jury waren begeistert von allen Ideen und Persönlichkeiten und die Abstimmung verlief wirklich knapp. Die Top drei nach dieser Abstimmung sind Katharina Aland, Annette Löser und Sara Wachs. 

Mich freut es zu sehen, dass die Finalistinnen neben all ihrer Kompetenz auch viel soziales Engagement zeigen. (Julian Dieter, Koordinator)

Einen besonders rührenden Moment hat uns dann noch Berit als amtierende Gewinnerin beschert: Sie hat jedem Jurymitglied ein kleines Geschenk und ein paar sehr persönlichen Zeilen mitgebracht. Auch an die zukünftige Preisträgerin hat Berit bereits gedacht und etwas vorbereitet. Die Gewinnerin wird kurz vor Weihnachten bekanntgegeben. Wir freuen uns jetzt schon und danken allen anderen die auch mitgemacht haben.

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15 Nov Neue Gesichter bei uns

Wir haben seit einigen Monaten zwei neue Gesichter in unserem Team. Franziska Brackland als „Leitung Sozialer Dienst“ und Marie-Luise Bertels, geb. Blömer, als unsere Frau der Wissensvermittlung. Sie ist Schulungsleitung und Silviahemmet®-Trainerin. Als nächste Generation Blömer wird sie in verschiedenen Verantwortungsbereichen eingesetzt. Marie-Luise arbeitet weiterhin parallel als Lehrerin und hat Pflegemanagement studiert.

Wir freuen uns darüber, dass Franziska und Marie-Luise unser Team um noch mehr Herzblut und Wissen erweitern. (Ulrich Zerhusen, Geschäftsführer)

Franziska koordiniert seit April als „Leitung Sozialer Dienst“ die Betreuung und sorgt dafür, dass unsere Bewohner jeden Tag sinnvolle Aktivitätsangebote erhalten. Immer wieder lassen sie und ihr Team sich tolle Ideen zur Alltagsgestaltung einfallen und sorgen für ein schönes „Zuhause-Gefühl“ bei allen Bewohnern. Franziska hat Gerontologie studiert und ist angehende Silviahemmet®-Trainerin.

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06 Mai Die große Ehrung

Am 19. April war es so weit – das QSNA Team erreichte am Morgen bei bestem Wetter das königliche Schloss. QSNA Deutschland-Gewinnerin Berit Ehmann strahlte Ruhe und gute Laune aus – beeindruckend, wenn man bedenkt, dass sie wenig später auf der Bühne im Königshaus stehen und ihre Gewinneridee auf Englisch Königin Silvia von Schweden und internationalen Gästen vorstellen würde.

Nach einem kleinen Fotoshooting mit allen Gästen der Preisverleihung ging es in die Bernadotte Bibliothek. Die beeindruckende Bibliothek beherbergt die königliche Buchsammlung mit etwa 100.000 – teils sehr alten und wertvollen – Büchern.

Mit Spannung erwarteten die Anwesenden nun das Eintreffen der Königin, welches den offiziellen Auftakt für die Preisverleihung markierte. Nach einer Ansprache durch Karin Lind-Mörnesten, der Vorsitzenden von Swedish Care International, betrat Königin Silvia schließlich die Bühne. Ihre Worte waren herzerwärmend und zeigten, wie sehr ihr das Thema des Awards – die Pflege – am Herzen liegt. Im Anschluss an ihre Rede überreichte sie den Gewinnerinnen aus Schweden, Finnland und Deutschland ihre Urkunden. Leider konnte die Gewinnerin aus Polen ihre Urkunde nicht persönlich in Empfang nehmen.

Als die Königin die Bühne verließ, war der große Moment für die drei anwesenden Gewinnerinnen gekommen. Eine nach der anderen durfte ihre Gewinneridee dem internationalen Publikum präsentieren. Berit machte ihre Sache sehr professionell. Sie stellte nicht nur ihre Idee eines verbesserten Notrufsystems vor, sie hatte auch den Prototypen dabei, den sie schon vorab der deutschen Jury vorgestellt hatte. Die Königin war sichtlich angetan von Berits Präsentation. Bei der Entwicklung ihres Prototypen hatte Berit Hilfe von den Hausmeistern ihrer Einrichtung.

Im Anschluss an die Präsentationen wurden die Förderschecks durch den Hauptpartner des jeweiligen Teilnehmerlandes  an die Gewinner überreicht. Für Deutschland stand für uns Ulrich Zerhusen auf der Bühne. Er ist auch Vorsitzender des QSNA in Deutschland.

Nach der Zeremonie gab es für die Gewinner noch die Gelegenheit, eigene, professionelle Fotos mit der Königin zu machen. Eine tolle Erinnerung an ein einmaliges Erlebnis. Die Königin nahm sich viel Zeit – nicht nur für die Bilder, sondern auch für wirklich persönliche Gespräche mit jedem einzelnen.

Die Königin freut sich, wenn sie sich in ihrer Muttersprache unterhalten kann. Sie ist sehr daran interessiert, etwas von der Person zu erfahren, mit der sich sich unterhält. (Anna-Carina Thygs, Marketing)

Nach der Feierlichkeit ging es für Gewinnerin Berit auch gleich wieder zum Flughafen – der nächste Termin wartete: Sie war gemeinsam mit Ulrich Zerhusen und Julian Dieter in Dresden auf dem Interprofessionellen Gesundheitskongress. Im Rahmen des Schülertags berichtete sie dort von ihren Erfahrungen begeisterte junge Menschen für den Pflegeberuf. QSNA Deutschland war mit einem Messestand auf dem Kongress vertreten.

Nachdem der erste Kongresstag ganz im Zeichen der Schüler stand haben wir uns sehr über den kräftigen Andrang der Auszubildenden gefreut, die viele Fragen rund um den QSNA stellten und zum Teil auch schon von ihm gehört haben. Bereits vor Ort fingen manche interessierte Schüler an, die ersten Ideen zu entwickeln. (Julian Dieter, Koordinator)

Für das Team ging eine aufregende Zeit zu Ende. Berits Leben hat sich durch den Award verändert. Durch die mediale Aufmerksamkeit wird sie in ihrem Heimatort mittlerweile auf der Straße erkannt und angesprochen. Sie wird weiter mit viel Motivation und Leidenschaft ihren Beruf ausüben und als Botschafterin des Queen Silvia Nursing Award dem Pflegenachwuchs durch ihr Beispiel zeigen, dass man mit einer Idee viel für die Pflege erreichen und auch Dinge verändern kann.

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08 Feb Der QSNA beim Kongress Pflege

Am 19. und 20. Januar haben wir in Berlin den Queen Silvia Nursing Award mit unserem Stand und den vier Gewinnerinnen aus 2017 vertreten. Den Rahmen dafür bot uns der Kongress Pflege von unserem Partner Springer Pflege. Für reichlich Wirbel sorgte neben dem Rahmenprogramm auch Sturm Friederike, weshalb alle hofften, pünktlich und sicher beim Kongress anzukommen. Letztlich klappte das aber auch und wir konnten am 18. Januar problemlos die angereisten Gewinnerinnen aus Schweden, Finnland und Polen am Flughafen abholen und unseren Messestand aufbauen. Abends hatten wir dann die Gelegenheit, uns bei einem Abendessen auszutauschen und die kommenden Kongresstage zu besprechen. Unsere deutsche Gewinnerin Berit war natürlich auch dabei.

Es war sehr spannend, die Gewinner kennenzulernen und die Leute an unserem Messestand über den QSNA zu informieren. (Julian Dieter, Koordinator)

Der Kongress startete am Morgen mit einer Einführungsveranstaltung. Verschiedenste Redner wie z.B. der Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe eröffneten den Kongress. Es gab den Tag über spannende Vorträge und interessierte Besucher an unserem Messestand, die zum Teil bereits vom QSNA gehört hatten, sich aber noch weiter informieren wollten. Die vier Gewinnerinnen haben viele Gespräche geführt und Fragen klären können. Zum Abend ging es in das ZDF-Hauptstadtstudio im Zollernhof zur Verleihung des Pflegemanagement-Awards.

Nicht nur, dass viele Ausbildungsbetriebe bei uns waren, die Infomaterial haben wollten, auch über die Pflegeausbildung und die Sicht auf die Arbeit der Pfleger wurde viel diskutiert. (Julian Dieter, Koordinator)

Am letzten Tag  des Kongresses wurden die Gewinner auf eine geführte Tour durch Berlin mitgenommen, um sich ein Bild von Berlin zu machen. Viele Sehenswürdigkeiten wurden besichtigt und mit viel Spaß auch einige tolle Fotos gemacht. Am Nachmittag kam ein Filmteam und hat mit den Gewinnern und uns Interviews geführt. Als Highlight kamen uns noch die deutschen Finalisten Anna Hense und Kristian Schultz besuchen. So hatten wir die Gelegenheit, ihnen die Finalistenurkunden persönlich zu überreichen. Alles in allem waren es drei ereignisreiche und spannende Tage für uns. Wir hoffen, damit den Queen Silvia Nursing Award noch weiter nach vorne zu bringen und im nächsten Jahr viele mutige Ideen der Bewerber zu sehen.

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