Stationäre Pflege Tag

08 Jun Neu: Wir beraten auch online!

Im Rahmen des Drittmittelgeförderten Projektes TELAV – Televersorgung im Landkreis Vechta (telav.de), welches in der Initiative Heimat 2.0 in Zusammenarbeit mit den Städten Vechta und Lohne umgesetzt wird, bieten wir ab sofort die Möglichkeit, die Pflegeberatung auch Online durchzuführen.

Ich denke, dass es eine gute Alternative ist und möchte daher motivieren, es auszuprobieren! (Stephanie Walbröhl)

Hierzu können Sie einfach hier klicken und ganz gemütlich vom Sofa aus einen Termin für die Online-Beratung buchen. Die letzten zwei Jahre haben uns deutlich gelehrt: Wir müssen und wollen digitaler werden!

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22 Apr Ostern, die Zeit des Neubeginns

Vor einem Monat hatten wir den kalendarischen Frühlingsanfang. Die Sonnenstrahlen erreichen uns und merklich kehrt in den letzten Wochen und Monaten auch wieder mehr Lebendigkeit in das St. Anna-Stift in Kroge. Wir möchten die Gelegenheit nutzen, kurz zurückzublicken. Wir haben ein Jahr voller Veränderungen hinter uns. Zwei Jahre der Pandemie, zwei Jahre mit Zeiten der Quarantäne und der Rücksichtnahme. Seit fast zwei Monaten tobt der Krieg in der Ukraine. Es war ein Jahr, das uns allen viel Neues abverlangte. Abstand zu halten, anstatt aufeinander zuzugehen. Gleichzeitig möchten wir nochmal das Augenmerk darauf richten, was dieses Jahr noch alles mit sich brachte. Wir haben gemeinsam mit viel Zuversicht und Zusammenhalt gemeinschaftliche Solidarität gelebt. Wir mögen uns räumlich voneinander entfernt haben, unsere Herzen sind jedoch näher zusammengerückt in dem großen Willen der Rücksicht auf die Gemeinschaft.

Freude am Dekorieren

In der Tagespflege Wieferigs Hof wurde bereits vor Ostern fleißig dekoriert. Gemeinsam haben wir einen Tag genutzt, um uns auf Ostern einzustimmen und wunderschöne Osterdeko herzustellen. Es ist immer wieder berührend zu sehen, wie zufrieden und stolz unsere Gäste sind, wenn ihnen etwas Schönes gelungen ist und wenn sie sehen und merken, wozu sie weiter fähig sind. Manchmal haben sie es nämlich selbst gar nicht mehr für möglich gehalten. Die kleinen selbst hergestellten Osterschälchen werden dadurch viel mehr als nur Deko. Sie sind ein Symbol für all die Ressourcen, die jeder Mensch noch bis ins hohe Alter haben kann.

Neubeginn

An Ostern geht es um so viel mehr, als die bunten Eier und die Schokoladenhasen. Wir befinden uns gleichzeitig in einer Zeit des Neubeginns, in der die Natur ihre Knospen entfaltet. Was grau war, wird grün. Was im Verborgenen lag, tritt zum Vorschein. Diese besondere Zeit ist doch immer wieder eine Offenbarung. Und die gleiche Symbolik hat auch Ostern.

Gott aber, der voll Erbarmen ist (...), hat uns in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, zusammen mit Christus wieder lebendig gemacht. (Eph 2,4)

Solidarität leben

Auch wenn wir deutlich spüren, dass wir alle bei Zerhusen & Blömer und im St. Anna Stift in Kroge aufatmen, so ist es nach wie vor wichtig, dass wir  weiterhin  einfühlsam miteinander umgehen. Noch in den letzten beiden Jahren gab es Zeiten, da waren wir alle in Quarantäne, konnten nicht in den Garten. Wie schön ist es doch, dass wir jetzt wieder die Natur genießen können. Es ist ein vorsichtiges und bedächtiges Aufblühen. Weiterhin möchten wir Sie bitten, sich an die gegebenen Sicherheitsmaßnahmen und Hygieneregeln zu halten.

Dank

Diese Zeit eignet sich besonders, um Danke zu sagen. Danke, dass wir im Verhältnis relativ gut durch diese so ungewöhnlichen Lebensbedingungen gekommen sind. Wir danken Ihnen von ganzem Herzen für Ihr Verständnis, das gute Miteinander und unsere Spendenaktion zugunsten der ukrainischen Menschen. Während der Pandemie bedeutet es, weiterhin achtsam zu sein. Ihre Mithilfe wissen wir sehr zu schätzen.

Ihre Familien Zerhusen und Blömer

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15 Mrz Frieden und Hoffnung

Welch schlimmen Nachrichten und Bilder ereilen uns aus der Ukraine. Enstprechend ist der Krieg ein großes Thema in unseren Einrichtungen. Bei manchem unserer Bewohner*innen und Tagespflegegästen kommen gar dunkle Erinnerungen an Flucht und Vertreibung aus der eigenen Kindheit wieder hoch.

Friedenslicht

Es ist für uns nun wichtig, nicht einfach nur fassungslos und handlungsunfähig zu erstarren. Die aktuellen Geschehnisse zu be- und verarbeiten kann für uns alle und besonders für unsere Bewohner*innen und Gäste nun den Schock mildern. Hier helfen Rituale. Daher ist unsere Tagespflege mit den Gästen zur St. Anna-Kluus gefahren. Hier haben wir Lichter angezündet und uns mit den Ukrainerinnen und Ukrainern im Gebet verbunden. Vielen Dank an unser Team Thomas und Dominik, die diesen Tag initiiert und betreut haben.

Was für eine Welt könnten wir bauen, wenn wir die Kräfte, die ein Krieg entfesselt, für den Aufbau einsetzten. (Albert Einstein)

Hilfsgüter

Am Wochenende sind zwei unserer Tagespflegebusse mit Hilfsgütern rund 1200 km weit an die polnisch-ukrainische Grenze gefahren, um ein bisschen Hoffnung zu geben. Dort haben wir u.a. Verbandsmaterial und Medikamente verteilt. Wir danken allen Spendenden für die tollen und nützlichen Sachen und unserem Team der Fahrer*innen! Ihr habt wirklichen Einsatz für die Menschen gezeigt und das macht uns ganz besonders stolz auf euch!

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12 Jan Der große Baustart

Wir starten voller Tatendrang ins neue Jahr: der Spatenstich für unsere neue  KITA für Mitarbeiterkinder in Kombination mit Tagespflege und Therapiezentrum ist gesetzt!

KITA für Mitarbeiterkinder

Für Familien ist es zunehmend schwer, Beruf und qualifizierte Kinderbetreuung unter einen Hut zu bekommen. Wir bei Zerhusen und Blömer möchten unser Kollegium stärken, wo wir können. Also haben wir gesagt: Dann lösen wir das Problem einfach selber. Wir bauen eine KITA, so dass unsere Kolleginnen und Kollegen Ihre Kinder einfach mit zum Dienst bringen können und im Abschluss wieder mit nach Hause nehmen können. Am Waldrand des Klosterwaldes gelegen bietet die neue KITA ideale Voraussetzungen für die optimale Betreuung der Kinder in unserer idyllischen Natur.

Intergenerationelle Tagespflege

Gleichzeitig haben wir gemerkt, wie stark Generationen voneinander profitieren, wenn sie ungezwungene Räume der Begegnung haben. Wir glauben, dass wir Möglichkeiten der Generationenbegegnung brauchen, die außerhalb der Familie stattfinden. Jung und Alt zusammen, so dass beide voneinander profitieren können, aber auch eigene Rückzugsmöglichkeiten haben. Marie-Luise Bertels hat selbst drei kleine Kinder, Ulrich Zerhusen vier.

Wie viele wunderbare Situationen haben wir schon mit unseren Kindern und Bewohnern in unseren Pflegeeinrichtungen erlebt. Wir glauben fest daran, dass wir Menschen zusammenbringen sollten, anstatt zu separieren. (Marie-Luise Bertels)

Interdisziplinäres Therapiezentrum

Im 1. OG des Gebäudes kann man in Zukunft eine Reihe verschiedener Therapeutinnen und Therapeuten finden. Hier entstehen Praxisräume für Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Fußpflege und Podologie, sowie ein Haar- und Kosmetiksalon. „In der Pflege, Betreuung und Aktivierung von älteren Menschen werden oft die therapeutisch arbeitenden Fachkolleginnen und -kollegen viel zu wenig eingebunden. Ein älterer Mensch profitiert enorm vom Zugang zu diesen Fachbereichen. Wir wollen hier am Standort ein interdisziplinäres Team aus Expertinnen und Experten vereinen, damit unsere Bewohnerinnen und Bewohner, Tagespflegegäste und Kinder das genießen können, auf das es wirklich ankommt: schöne Momente des Miteinanders.

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25 Nov Kompetenz bei Demenz

37 Kollegen und Kolleginnen haben die Weiterbildung „Kompetenz bei Demenz“ bereits erfolgreich bestanden. In dieser Weiterbildung geht um die palliative Pflegephilosophie Silviahemmet, die einen optimalen Umgang mit demenziell veränderten Menschen vermitteln soll. Es werden Inhalte zur Symptomkontrolle, zu Kommunikation sowie zu Team- und Angehörigenarbeit behandelt. Während den Schulungen bleibt viel Zeit, um sich untereinander auszutauschen und gegenseitig von den Erfahrungen zu berichten. Dabei werden viele Geschichten über schöne Demenzmomente erzählt.

Ich bin ohne Vorkenntnisse in die Schulung gestartet und wurde überrascht, wie tief, aufschlussreich und hilfreich die Schulung war. (Teilnehmerin)

Zum Bestehen der 48 Stunden Weiterbildung gehören sowohl eine schriftliche als auch eine mündliche Überprüfung, die einige Teilnehmer*innen etwas nervös machten, bisher jedoch alle mit Bravour gemeistert haben. Dabei wurden viele schöne Präsentationen gehalten. Das zeigt uns, wie intensiv die Inhalte, wie die unterschiedlichen Formen der Demenz oder Kommunikationsstrategien, verinnerlicht wurden.

Es war spürbar, dass die Begleitung von / der Umgang mit Menschen mit einer Demenzerkrankung ein Herzensanliegen der Referentinnen ist. Vielen Dank! (Teilnehmerin)

Die Pflegephilosophie Silviahemmet zieht sich wie ein roter Faden durch all unsere Einrichtungen. Man sieht es in der Milieugestaltung der einzelnen Wohnbereiche und besonders in dem Verhalten der Kolleginnen und Kollegen. Um sich als Team am gleichen roten Faden entlanghangeln zu können, braucht es Kompetenz.

Die Kompetenz bei Demenz muss neben der täglichen praktischen Arbeit auch theoretisch verinnerlicht und reflektiert werden. (Marie-Luise Bertels)

Unsere Schulung „Kompetenz bei Demenz“ gibt den Teilnehmenden Raum, das Theoriegerüst zu erlernen. Das dient einer optimalen Vorbereitung, sich hinterher der eigentlichen Herausforderung stellen zu können: Therorie und Praxis miteinander zu verbinden.

Toll, dass sich die Kolleginnen und Kollegen weiterbilden, damit es unseren demenziell veränderten Bewohner*innen, den Gästen der Tagespflegen und den Patientinnen und Patienten der ambulanten Pflege an nichts fehlt. Danke für das Engagement! Ein großes Lob gilt auch unserer Franziska, die mit Herz und Seele die Weiterbildung leitet und ein großartiges Feedback erhalten hat.

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08 Nov Wir feiern den Herbst

Gemeinsam mit den Bewohner*innen vom Wohnbereich Silvia und mit den Gästen der Tagespflege Kroge feierten wir ein goldenes Herbstfest. Dafür wurde der gesamte Wohnbereich Silvia und der Tisch herbstlich von unseren Kolleg*innen dekoriert. Alle Bewohner*innen und Tagespflegegäste haben sehr über die Dekoration gestaunt.

Vor allem die Ecke mit den Strohballen und Maiskolben hat viele Erinnerungen an frühere Erntedankfeste geweckt. Für unser Herbstfest wurde extra Apfelkuchen vom Blech gebacken. Bevor dieser gegessen wurde, haben alle zusammen ein Tischgebet gesprochen.

Der Tisch wurde ja schön geschmückt. Das sieht echt richtig gut aus. (Bewohnerin)

Nach der Kaffeerunde wurden von den Bewohner*innen herbstliche Gedichte vorgelesen und alle haben zusammen gesungen. Als musikalische Unterstützung war unsere Kollegin Bernadette mit ihrem Akkordeon mit dabei.

Das ist ein bunter Herbst. (Bewohnerin über die hübsche Dekoration)

Ein großes Dankeschön geht an alle Kolleg*innen für die tolle Organisation und an Familie Büscherhoff für die Strohballen und Maiskolben.

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27 Apr Wir sind Teil des SWR2 Podcasts

Für den SWR2 Podcast „Wissen“ war Dorothea Brummerloh bei uns im St. Anna-Stift auf dem Wohnbereich Silvia. Dort hat sie uns für die heute veröffentlichte Sendung zum Thema Demenz und Silviahemmet interviewt. Der Podcast beleuchtet den Status Quo der Demenzforschung und die gängige Praxis in vielen Einrichtungen und in Familien, in denen pflegende Angehörige sich liebevoll um den demenziell veränderten Vater oder die Mutter kümmern. Traurige Wahrheit: Allzu oft werden ruhigstellende Neuroleptika verschrieben. Sie sollen Unruhezustände und herausforderndes Verhalten reduzieren.

Das Problem bei ruhigstellenden Medikamenten ist, dass sie verhindern, aktiv am Leben teilzunehmen. Und wir wollen ja genau das Gegenteil. (Marie-Luise Bertels)

Im Podcast werden Forscher, Angehörige und unsere Mitarbeiter interviewed. So stellt unser Wohnbereichsleiter Christopher Eckhardt Details und Zusammenhänge vor, die unseren Wohnbereich Silvia auszeichnen und mit deren Hilfe wir den Einsatz von Medikamenten deutlich reduzieren können.

Bei uns ist es so, dass wir auf Ursachenforschung gehen. Quasi als Detektiv. (Christopher Eckhardt)

Franziska Brackland ergänzt, wie wichtig es ist, mit den Bewohner:innen auf Augenhöhe zu sprechen und sie als Lehrer zu verstehen:

Wir sind nicht die Profis in diesem Setting. Das sind die Bewohner selbst. (Franziska Brackland)

Abschließend wird darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, Angebote wie unseren Wohnbereich Silvia zu haben. Denn noch ist eine Heilung von demenziellen Veränderungen nicht gegeben, viele Pharmakonzerne haben die Forschung auf diesem Gebiet sogar eingestellt. Eine aktivierende Wohnform wie unsere kann die Lebensqualität von Menschen mit einer Demenz sowie deren Angehörigen deutlich verbessern und ist somit zukunftsweisend.

Wir freuen uns über diesen spannenden und informativen Podcast. Wer reinhören möchte, kann dies hier tun. Wir sagen Danke an das SWR2 Team und an unsere Mitarbeiter:innen, die den Wohnbereich zu dem machen, was er ist.

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23 Dez Bald bei uns: Ergotherapie

Wir begrüßen voller Freude ab Januar Sabine Blömer in unserem Hause. Noch ist der Umbau in vollem Gange, aber bald erstrahlt eine neue Ergotherapiepraxis bei uns im St. Anna-Stift. Sabine ist erfahrene Ergotherapeutin und mit ihrem Angebot wird sie nebst unseren Bewohnerinnen und Bewohnern auch externe Gäste und unsere MitarbeiterInnen erfreuen. Damit erweitert Sabine unsere Angebotspalette: Im Hause bieten wir schon länger mit einer Fußpflegepraxis, einem Physiotherapieraum sowie einem Friseurraum externe Angebote an. Das ist uns wichtig, denn all diese Angebote steigern das Wohlgefühl und die Gesundheit Aller. Außerdem pflegen unsere Bewohner dadurch ein größeres soziales Netzwerk.

Ergotherapie ist so individuell wie die Menschen selbst. Aber sie hat immer das gleiche Ziel: Ein selbstbestimmtes Leben in jedem Alter.

Der Deutsche Verband der Ergotherapeuten (DVE) definiert die Ergotherapie folgendermaßen:

„Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen jedes Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind. Ziel ist, sie bei der Durchführung für sie bedeutungsvoller Betätigungen in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit in ihrer persönlichen Umwelt zu stärken. Hierbei dienen spezifische Aktivitäten, Umweltanpassung und Beratung dazu, dem Menschen Handlungsfähigkeit im Alltag, gesellschaftliche Teilhabe und eine Verbesserung seiner Lebensqualität zu ermöglichen.“[1]

Liebe Sabine, wir freuen uns auf dich und deine Praxis. Das wird ein super Start ins neue Jahr!

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05 Mai Jetzt neu: Unsere Online-Seminare

Wir möchten Ihnen in dieser besonderen Zeit auch weiterhin unsere Weiterbildungsmöglichkeiten bieten. Denn jeder Mensch ist anders. Das gilt für pflegebedürftige Menschen, aber auch für jede Pflege- oder Betreuungskraft. Um den unterschiedlichsten Bedürfnissen und Anforderungen gerecht zu werden, ist breites wie tiefes Fachwissen gefragt, auch in Zeiten von Corona. Deshalb bauen wir unsere Weiterbildungskurse nach den neuesten Erkenntnissen auf und bieten diese nun auch live online an. Bei uns dürfen Sie verständliche Inhalte und viel Praxisnähe erwarten. Schauen Sie hier nach dem passenden Kurs oder Informationsabend. Anfragen und anmelden können Sie ganz einfach telefonisch unter der 04442-805-181 oder schriftlich: info@zerhusenbloemer.de.

Gratis Info-Webinar

Basiswissen für die Teilnahme an Online-Seminaren

Unsere Gratis Info-Webinare bieten wir für alle an, die mit der Technik noch warm werden wollen. Was ist „Zoom“? Wie funktioniert das mit dem Mikrofon und der Kamera? Muss ich die Kamera überhaupt anschalten? Diese und alle weiteren Fragen beantworten wir gratis. So können Sie sich bei einem der Online-Seminare auch wirklich auf den Inhalt konzentrieren und nicht auf die Technik.

Termine:

16. Juni
30. Juni
8. September
29. September
27. Oktober

jeweils von 18-19 Uhr

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Über die Dozentin

Mit Kompetenz und guter Laune

Gestaltet und geleitet werden die Weiterbildungen von Marie-Luise Bertels. Die erfahrene Fachdozentin ist gelernte Pädagogin, eine der ersten deutschen ausgebildeten Silviahemmet®-Trainerinnen überhaupt und Gesellschafterin des St. Anna-Stift. Besonderen Wert legt sie auf eine freundliche, angenehme Lernatmosphäre.

Ich sehe beim Lehren und Lernen nicht die Pflicht als treibende Kraft, sondern die Neugier. (Marie-Luise Bertels)

Über Silviahemmet®

Der Patient als Lehrer

Die Stiftung Silviahemmet® wurde von der schwedischen Königin Silvia ins Leben gerufen. Ein Teil der Stiftungsarbeit besteht in der Betreuung demenzieller Menschen, der andere Teil in der Erforschung von Demenz. In die gleichnamige palliative Pflegephilosophie fließen die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse ein. Seit 2015 gibt es im St. Anna-Stift einen Silviahemmet®-Wohnbereich. Auch wenn es nicht in allen Kursen um die Pflegephilosophie geht, beziehen wir die Erfahrungen mit der Pflegephilosophie überall mit ein.

Alle Kurse anrechenbar

Betreuungskräfte-Richtlinie § 53c SGB XI

Laut Betreuungskräfte-Richtlinie umfasst die regelmäßige Fortbildung einer Betreuungskraft mindestens 16 Unterrichtsstunden jährlich. In dieser Zeit soll das Wissen aktualisiert und die berufliche Praxis reflektiert werden. Unsere Weiterbildungskurse entsprechen ausnahmslos der Betreuungskräfte-Richtlinie § 53c SGB XI und sind vollständig anrechenbar. Die Angebote gelten gleichermaßen für unsere eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch für externe Pflege- und Betreuungskräfte.

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24 Mrz Wir in Kroge gegen Corona

Das Coronavirus hat die Welt im Griff. In dieser schwierigen und sich ständig wandelnden Zeit liegt es uns besonders am Herzen, Sie über die Ereignisse in unserem Hause zu informieren. Mit besonderen Maßnahmen gehen wir voran, um z.B. Angehörige und Bewohner trotz Besuchsverbot miteinander zu verbinden. Nachfolgend stellen wir Ihnen unsere und die behördlichen Maßnahmen vor um unsere Mitarbeiter, Bewohner und Angehörige gesund und munter durch diese Zeit zu begleiten:

Unsere allgemeinen Maßnahmen:

 

Krisenstab

Wir haben einen Krisenstab eingerichtet, der sich täglich mit der aktuellen Situation befasst. Der Krisenstab koordiniert die notwendigen Schutzmaßnahmen.

Hygieneschulungen

Alle Mitarbeiter sind geschult im Umgang und der Prävention von Co-vid-19. Interne Hygieneschulungen sind jetzt für alle Mitarbeiter nochmal intensiviert und wiederholt worden.

Prozessüberwachung

Unsere Hygienebeauftragten arbeiten täglich intensiv daran, alle Prozesse und Abläufe zu überprüfen und zu verbessern. Wir orientieren uns dabei an den behördlichen Bestimmungen sowie den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts.

Bestens versorgt

Wir sind bestens vorbereitet und haben ausreichend Schutzkleidung und Desinfektionsmittel vorrätig.

Gute Pläne

Wir haben einen Ablaufplan für den Fall einer Infektion eines oder mehrerer Kunden erstellt. Unsere Mitarbeiter selbst achten aktuell genau auf ihren Gesundheitszustand. Sollte sich jemand krank fühlen, bleibt er daheim. Wir haben für diesen Fall ebenfalls einen Maßnahmenplan aufgestellt.

Ärztlicher Rat

Wir tauschen uns eng und regelmäßig mit unserem Betriebsarzt Herrn Dr. Klement Pries aus.

Sicherheit geht vor

Wir haben zusammen mit der Berufsgenossenschaft, unseren Sicherheitsbeauftragten und unserer Fachkraft für Arbeitssicherheit, Herrn Dipl.-Ing. Kai Brunmayer, die Gefährdungsanalyse nach dem Arbeitsschutzgesetzt evaluiert und auf die neue Risikolage angepasst.

Wir stehen in engem Austausch mit der Heimaufsichtsbehörde und dem Gesundheitsamt und stimmen uns in den Maßnahmen zur Prävention eng ab.

Unser Pflegedienst steht im Austausch mit dem zuständigen Gesundheitsamt des Landkreises Vechta. Unsere Mitarbeiter/innen werden regelmäßig nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) geschult und sind über das Coronavirus sowie die notwendigen Schutzmaßnahmen und den aktuellen Verlauf Informiert. (Ulrich Zerhusen)
Unsere Maßnahmen im stationären Bereich:

 

Digitaler Draht

Wir haben ein Tablet bereitstehen, damit sich Bewohner und Angehörige nicht nur sprechen, sondern auch sehen können. Infos dazu unter: 04442-805250

Unser Türsteher: Desinfektionsmittel

Einige wenige externe Besucher wie z.B. Ärzte dürfen unser Gebäude nur unter strengsten Vorkehrungen betreten. So haben wir kurzerhand eine Schleuse eingebaut. Hier desinfiziert man sich und dokumentiert seinen Besuch.

Wir unterstützen uns

Unsere Mitarbeiter aus den aktuell geschlossenen Tagespflegen unterstützen uns im ambulanten und stationären Bereich. Das finden wir großartig und sagen im Namen Aller: Danke!

Weniger ist mehr

Unsere Brandschutztüren sind aktuell geöffnet. So vermeiden wir das Berühren von Türklinken und Türöffnern. (Natürlich schließen sich die Türen im Brandfall)

Mehr ist mehr

Erhöhte Hygienemaßnahmen sind darüber hinaus das dauerhafte Tragen von Mundschutz für alle Mitarbeiter im pflegerischen und hauswirtschaftlichen Bereich.

Eine Spende bitte

Für kürzere Wege und mehr Sicherheit haben wir an deutlich mehr Stellen im Haus Desinfektionsmittel- und Gesichtsmaskenspender angebracht.

Unsere Maßnahmen in den Tagespflegen:

 

Betreuung zu Hause

Wir reduzieren das Risiko einer Infektion innerhalb unseres Kundenstammes: Unsere drei Tagespflegeeinrichtungen haben ab Dienstag den 17.3.2020 bis auf weiteres geschlossen. Für unsere Tagespflegegäste bieten wir auf Wunsch eine Betreuung zu Hause an.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken, die sich bei uns im Hause engagieren. Wir sind ein Team, und das merken wir in Zeiten wie diesen ganz besonders.

Die wichtigsten Hygienetipps

 

Hände regelmäßig waschen

Die Hände sollten nicht nur gewaschen werden, wenn sie sichtbar schmutzig sind. Denn Krankheitserreger sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Daher sollten Sie sich im Alltag regelmäßig die Hände waschen, insbesondere bei folgenden Anlässen:


Immer nach…
  • dem nach Hause kommen
  • dem Besuch der Toilette
  • dem Wechseln von Windeln oder wenn Sie Ihrem Kind nach dem Toilettengang bei der Reinigung geholfen haben
  • dem Naseputzen, Husten oder Niesen
  • dem Kontakt mit Abfällen
  • dem Kontakt mit Tieren, Tierfutter oder tierischem Abfall

Immer vor…
  • den Mahlzeiten
  • dem Hantieren mit Medikamenten oder Kosmetika

Immer vor und nach…
  • der Zubereitung von Speisen sowie öfter zwischendurch, besonders wenn Sie rohes Fleisch verarbeitet haben
  • dem Kontakt mit Kranken
  • der Behandlung von Wunden
Hände gründlich waschen

Schmutz und auch Krankheitskeime abwaschen – das klingt einfach. Richtiges Händewaschen erfordert aber ein sorgfältiges Vorgehen. Häufig werden die Hände beispielsweise nicht ausreichend lange eingeseift und insbesondere Handrücken, Daumen und Fingerspitzen vernachlässigt.


Gründliches Händewaschen gelingt in fünf Schritten:

1.

Halten Sie die Hände zunächst unter fließendes Wasser. Die Temperatur können Sie so wählen, dass sie angenehm ist.

2.

Seifen Sie dann die Hände gründlich ein – sowohl Handinnenflächen als auch Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Daumen. Denken Sie auch an die Fingernägel. Hygienischer als Seifenstücke sind Flüssigseifen, besonders in öffentlichen Waschräumen.

3.

Reiben Sie die Seife an allen Stellen sanft ein. Gründliches Händewaschen dauert 20 bis 30 Sekunden.

4.

Danach die Hände unter fließendem Wasser abspülen. Verwenden Sie in öffentlichen Toiletten zum Schließen des Wasserhahns ein Einweghandtuch oder Ihren Ellenbogen.

5.

Trocknen Sie anschließend die Hände sorgfältig ab, auch in den Fingerzwischenräumen. In öffentlichen Toiletten eignen sich hierfür am besten Einmalhandtücher. Zu Hause sollte jeder sein persönliches Handtuch benutzen.

Hände aus dem Gesicht fern halten

Vermeiden Sie, mit ungewaschenen Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren.

Hygiene beim Husten & Niesen

Schnupfen und Husten sind typische Krankheitszeichen vieler Atemwegsinfektionen.  Beim Husten und Niesen werden über Speichel und Nasensekret unzählige Krankheitserreger versprüht und können durch eine Tröpfcheninfektion auf andere übertragen werden. Dazu zählen beispielsweise Erkältungs- oder Grippeviren oder auch Bakterien, die Keuchhusten oder Scharlach verursachen.

Einfache Hygieneregeln beim Husten und Niesen tragen dazu bei, andere nicht anzustecken.


Richtig husten und niesen

Beim Husten oder Niesen sollte möglichst kein Speichel oder Nasensekret in die Umgebung versprüht werden. Sich beim Husten oder Niesen die Hand vor den Mund zu halten, wird oft für höflich gehalten. Aus gesundheitlicher Sicht aber ist dies keine sinnvolle Maßnahme: Dabei gelangen Krankheitserreger an die Hände und können anschließend über gemeinsam benutzte Gegenstände oder beim Hände schütteln an andere weitergereicht werden.

Um keine Krankheitserreger weiterzuverbreiten und andere vor Ansteckung zu schützen, sollten Erkrankte die Regeln der sogenannten Husten-Etiquette beachten, die auch beim Niesen gilt:

  • Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg.
  • Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dies nur einmal und entsorgen es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel. Wird ein Stofftaschentuch benutzt, sollte dies anschließend bei 60°C gewaschen werden.
  • Und immer gilt: Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen!
  • Ist kein Taschentuch griffbereit, sollten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase halten und ebenfalls sich dabei von anderen Personen abwenden.
Barrieremaßnahmen

Unser Immunsystem kann viele Krankheitserreger abwehren, denen wir ausgesetzt sind. Unterstützend lässt sich eine Ansteckung mit übertragbaren Infektionskrankheiten vorbeugen, wenn es gelingt, Krankheitserreger auf Abstand zu halten. Unterschiedliche Barrieremaßnahmen helfen dabei.


Enge Kontakte meiden

Menschen mit ansteckenden Infektionskrankheiten sollten möglichst Abstand zu anderen halten, um eine direkte Übertragung von Krankheitserregern zu vermeiden. Akut Erkrankte sollten vor allem besonders gefährdeten Menschen wie Schwangeren, Säuglingen, alten oder immungeschwächten Menschen fern bleiben.

  • Viele Krankheitserreger werden zum Beispiel über Speichel direkt von Mensch zu Mensch übertragen. Vermeiden Sie deshalb im Krankheitsfall enge Körperkontakte wie Küssen und Umarmen.
  • Nach dem Kontakt zu Erkrankten sollte man sich gründlich die Hände waschen. Insbesondere sollte vermieden werden, mit ungewaschenen Händen Augen, Nase oder Mund zu berühren, da dies häufig die Eintrittspforten für Krankheitserreger sind.
  • Verzichten Sie im Krankheitsfall auf das Händeschütteln. Erklären Sie Ihrem Gegenüber, dass dadurch eine Ansteckung vermieden werden kann.
  • Bei hochansteckenden Infektionen wie Masern, Windpocken oder Magen-Darm-Infektionen sollten Sie vor einem Arztbesuch die Praxis telefonisch informieren, damit entsprechende Schutzvorkehrungen getroffen werden können.

Zu Hause auskurieren

Akut Erkrankte sollten möglichst zu Hause bleiben, um sich auszukurieren und eine Weiterverbreitung der Krankheitserreger zu verhindern.

Aber auch innerhalb eines Haushalts können weitere Maßnahmen helfen, eine Ansteckung zu vermeiden:

  • Wenn die Wohnsituation es zulässt, sollten Erkrankte mit ansteckenden Magen-Darm-Infektionen eine separate Toilette benutzen.
  • Außerdem kann es je nach Erkrankung sinnvoll sein, in getrennten Zimmern sich aufzuhalten und zu schlafen, um das Risiko einer Keimübertragung durch eine Tröpfcheninfektion über die Luft oder durch eine Kontaktinfektion über gemeinsam benutzte Gegenstände zu verringern.
  • Alle Räume sollten regelmäßig gelüftet werden. Lüften verringert die Zahl erregerhaltiger feinster Tröpfchen in der Luft  und senkt damit das Ansteckungsrisiko in Räumen, in denen sich Erkrankte aufhalten. Auch in der Heizperiode sollte auf richtiges Lüften geachtet werden. Hierfür empfiehlt sich regelmäßiges Stoßlüften: Öffnen Sie mehrmals täglich für einige Minuten weit die Fenster,  um gut durchzulüften.
  • Persönliche Utensilien wie Handtücher, Kosmetikartikel, Schminkutensilien, Rasierklingen oder Waschlappen sowie Essgeschirr oder Besteck sollten nicht mit anderen geteilt werden.

Bei ansteckenden Krankheiten sollte man den Kontakt mit Besuchern vermeiden, insbesondere wenn diese besonders anfällig für schwere Verläufe von Infektionen sind (z.B. Schwangere, kleine Kinder, ältere Menschen).


Wundschutz

Schon kleine Verletzungen können eine Eintrittspforte für Krankheitserreger sein. Wunden sollten deshalb gesäubert, mit einem Wundspray desinfiziert und mit einem Pflaster oder Wundverband abgedeckt werden, um zu verhindern, dass Keime eindringen.

Hat sich eine Wunde entzündet – schmerzt sie, rötet sich, schwillt an oder eitert – schützt ein Pflaster oder Verband zudem andere Menschen vor einer Kontaktinfektion mit den Krankheitserregern. Bei der Wundversorgung sollten Sie zudem beachten:

  • Waschen Sie sich immer vor und nach dem Verbandswechsel gründlich die Hände!
  • Bei Hautverletzungen kann es in sehr seltenen Fällen zu einer lebensbedrohlichen Infektion mit Tetanus-Bakterien, dem sogenannten Wundstarrkrampf, kommen. Bei Kindern wie Erwachsenen sollte der Impfschutz gegen Tetanus daher stets aktuell sein.
  • Größere oder entzündete Wunden sollten Sie von einem Arzt oder einer Ärztin versorgen lassen.

 

Weitere Infos finden Sie hier

Quelle: https://www.infektionsschutz.de/hygienetipps.html

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