2015 Tag

14 Dez Franziskus-Krippe in der Herz-Jesu Kirche

Unsere schöne Herz-Jesu Kirche erstrahlt zur Weihnachtszeit in besonders schönem Licht. Ein Team von ehrenamtlichen Helfern baut in viel Fleißarbeit alljährlich detailreich die Krippe auf. Ein herzlicher Dank geht an Manfred Schilling, Josef Barkhoff, Alfred Böckenstette, Matthias Egert und Helmut Wilhelm.

Nach den häufig zitierten Berichten des Thomas von Celano (1190 – 1260) soll die erste Aufstellung einer Weihnachtskrippe auf den hl. Franziskus von Assisi zurückgehen. In der Heiligen Nacht des Jahres 1223 habe er in einer Waldhöhle bei Greccio in der Nähe von Assisi einen lebensgroßen Wachsabdruck des „Kindes“ in einen leeren Futtertrog gelegt. Ein reicher Gutsbesitzer stellte Ochs und Esel zur Verfügung und Bauern aus der Umgebung brachten Stroh. In der Christnacht pilgerten nach der Überlieferung viele Menschen zu der Höhle, um die mit Kerzen erleuchtetet Szene zu bestaunen sowie der Weihnachtspredigt des Franziskus zu lauschen. Das war der Beginn einer langen Krippentradition des Franziskanerordens und bis heute hat die Krippenliteratur diese Legende als historischen Beleg für die „Erfindung“ der Krippe durch Franz von Assisi übernommen.

Auch und insbesondere aufgrund der Niederlassung der Mauritzer Franziskanerinnen im St. Anna-Stift Kroge hat unsere Krichengemeinde diese Tradition übernommen und seit Gründung unserer Klosterkirche eine Weihnachtskrippe aufgebaut.

Der Krippenstandort an der Sakristeiwand und im Bereich des Taufbeckens ermöglicht dem Betrachter von jedem Platz in der Kirche einen Gesamtüberblick auf der Geschehen in der Weihnacht: Im Mittelpunkt die Geburtsszene in einer Waldhöhle (-grotte) am Rande der Felder um Bethlehem. Seitlich und abseits des eigentlichen Ereignisses ist der hell erleuchtete Palast des Herodes zu erkennen. Während dort die „Großen“ der damaligen Welt ein rauschendes Fest feiern, ereignet sich vor den Augen der staunenden Schafhirten in einer abgelegenen Höhle/ Grotte ein Ereignis, das die Welt verändern wird: Christus, der Retter der Welt, ist da!

Unterhalb des Kreuzes ist eine andere Szene der Weihnachtsgeschickte ins Bild gebracht. Hier sehen wir die Verkündung des Engels an die Hirten: „Fürchtet euch nicht, denn ich verkündige euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr“ (Lk. 2.10.11.).

Auf der rechten Seite unterhalb der Herodes-Burg sehen wir den Zug der drei Sterndeuter aus dem Morgenland auf dem Weg nach Bethlehem: Zwei hoheitsvolle Gestalten mit einer Krone auf dem Haupt und einen orientalisch gekleideten Afrikaner. In dieser Szene wird die Bedeutung der Menschwerdung des Gottessohnes für die ganze Welt angedeutet: Christus ist der Erlöser aller Menschen, gleich welcher Rasse und Sprache. Am 6. Januar /Tag der Hl. Drei Könige) wird der Königszug zur Höhle (Grotte)= verlegt und die Verehrung für das neu geborene Kind dargestellt.

In einem Seitenfeld vor dem Altar wird nach dem 6. Januar die Flucht nach Ägypten in Szene gesetzt. Als die Sterndeuter wieder gegangen waren, erschien dem Josef im Traum ein Engel des Herrn und sagte: „Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter und flieh nach Ägypten.“ – Der Erlöser, durch den der mächtige König Herodes seine Herrschaft gefährdet sieht, wird gerettet vor der Gewalt der Mächtigen durch die Flucht nach Ägypten.

(Text: Manfred Schilling)

 

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09 Dez Dementia Forum Kampagne

Die Plattform Dementia Forum, gegründet und unterstützt von unserem Partner, der Stiftung Silviahemmet® in Schweden, möchte ganz besonders zur Adventszeit die Arbeit aller Pflege- und Betreuungskräfte in den Mittelpunkt setzen. Unter dem Hashtag #dfspreadalittlecheer soll Mitarbeitenden in der Pflege ein Stück Anerkennung und Dank für Ihre wertvolle tägliche Arbeit mit Menschen mit Demenz entgegengebracht werden. Also, nutzen Sie gern #dfspreadalittlecheer auf Facebook oder Twitter und danken Sie Menschen, die sich für Pflegebedürftige einsetzen! – ganz besonders jetzt zur Weihnachtszeit. Manchmal ist es schon genug, einfach nur „Danke“ zu sagen.

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02 Dez Wir haben das Netz versilbert

Wir haben gestern mit insgesamt 11 Ordensschwestern und einer weiteren Bewohnerin das Netz versilbert. Dagmar Hirche von Wege aus der Einsamkeit e.V. hat uns in 2 Runden anhand von Theorie und Praxis gezeigt, wie man mit den „neuen Gerätschaften“ namens Smartphone und Tablet umgeht. Nachdem Begriffe wie Apps, Betriebssystem, Skype und WLAN gelernt wurden, ging es ans Werk: Es wurde gegoogled, gesurft, Apps angesehen, Wikipedia durchforstet und viel gelacht. Großes Interesse war geweckt als es um die Sprachfunktion von Suchmaschinen ging: Hier wurde es plötzlich mucksmäuschenstill, denn eine Teilnehmerin nach der anderen durfte ihre Frage einzeln einsprechen. Dafür hielt der Verein Tablets bereit, so dass jede Teilnehmerin ein eigenes Übungsgerät hatte. Da im Hause schon ein eBook-Reader vorhanden war, dessen Bedienung noch Probleme bereitete, wurde auch dieser kurzerhand erläutert.

Wir haben uns sehr gefreut über die so positive Resonanz unserer Bewohner und Schwestern. Da wir unser Haus kürzlich mit WLAN ausgestattet haben, begrüßen wir es sehr wenn dieses genutzt wird. Denn wer nicht mehr so mobil ist kann sich vieles durch das Internet „nach Hause holen“ und so weiter am Leben und an der Gesellschaft teilhaben.

Ein großes Dankeschön geht nochmals an den Verein Wege aus der Einsamkeit e.V. und auch an Frau Thygs, die uns von der Aktion „Wir versilbern das Netz“ erzählt hat und sie bei uns erst möglich machte.

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28 Nov „Wir versilbern das Netz“

Am Dienstag den 01.12. findet in unserem Haus das Projekt „Wir versilbern das Netz“ statt. Hierbei handelt es sich um eine Initiative von Freunde alter Menschen e.V. und Wege aus der Einsamkeit e.V. Ziel ist es, den Senioren die Angst vor den fortschrittlichen Medien wie Internet und Apps zu nehmen. Ältere Menschen sollen aktiv am Leben teilnehmen – auch in der virtuellen Welt.

Frau Dagmar Hirche und Anna-Carina Thygs reisen extra aus Hamburg an und werden in zwei Runden mit jeweils 6 Teilnehmern das Netz versilbern und im Rahmen eines Gesprächs- und Übungstreffens das“1×1 der Smartphones und Tablets“ lehren. Nach einer Stunde Theorie und ca. 1,5 Stunden Praxis kann jeder Teilnehmer ganz bestimmt einige Funktionen nutzen, egal ob am Smartphone oder Tablet. Es wird die Scheu vor der Technik und deren Gebrauch genommen. Dabei öffnet sich für Senioren eine oftmals ganz neue Welt, durch deren Zugang auch der Vereinsamung entgegengewirkt werden kann.

Wenn ich durch mein Alter in meiner Bewegung eingeschränkt bin und nicht mehr so viel in die Welt hinaus gehen kann, dann kann ich mir zumindest ein Stück Welt zu mir nach Hause holen. Über Whattsapp o.ä. kann ich besser mit Familie und Enkeln in Verbindung bleiben.

Das St. Anna-Stift Kroge hat kürzlich für alle das gesamte Haus mit WLAN ausgestattet. Die Einrichtung unterstützt seine Bewohner darin, die Welt des Internets zu betreten und deren Möglichkeiten zu nutzen.

Unsere Teilnehmer freuen sich schon sehr auf die Veranstaltung und wir freuen uns mit Ihnen. Und wer weiß, vielleicht bieten wir diese Kurse in Zukunft öfter an.

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13 Nov Unsere neue Ausstellung

Im Flur des Klostercafès gibt es wieder eine neue Ausstellung zu bestaunen. Am Samstag, den 7. November eröffnete Künstlerin Gunda Schneider die Ausstellung „Familientreffen – Frauen und Kinder ins Bild gebracht“. Dafür hat Frau Schneider viele Menschen aus unserer Mitte in detailverliebter Arbeit in Öl auf der Leinwand abgebildet. Nach der Ausstellung „Komm und Sieh!“ im Jahre 2013 ist es bereits das zweite Mal, dass Frau Schneider im Flur des Klostercafès ausstellt. Die Vernissage Ihrer Ausstellung war ein weiteres Mal ein voller Erfolg. Kommen auch Sie vorbei, wir freuen uns.

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28 Okt Wir gewinnen den Förderzuschlag

Nach erfolgreicher Inbetriebnahme unserer Modellstation „Wohnbereich Silvia“ für Menschen mit Demenz im St. Anna-Stift Kroge werden wir ab Oktober 2015 mit Schulungen beginnen, die vor allen die Angehörigenarbeit und gesellschaftliche Aufklärung zum Thema Demenz beinhalten. Aus diesem Grund hatten wir uns für das Förderprogramm „Wohnen und Pflege im Alter“ beworben. Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung hatte dazu aufgerufen. Ziel des Landes Niedersachsen ist es, die Umsetzung modellhafter „best practice“ – Projekte, die – insbesondere auch im ländlichen Raum – ein weitgehend selbständiges Leben älterer Menschen in einem häuslichen Wohnumfeld auch bei Hochaltrigkeit oder Pflegebedürftigkeit ermöglichen. Mit unserem Ansatz, als Modellstandort den Aufbau von erforderlichen Beratungsstrukturen in der Angehörigenarbeit und entsprechender Netzwerke mit Kooperationspartnern voranzutreiben, haben wir den Förderzuschlag gewonnen. Wir freuen uns sehr über die Unterstützung des Landes Niedersachsen. Dies bestärkt uns, weiter die Aufklärungsarbeit im Bereich der Demenz voranzutreiben.

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22 Okt Unsere neuen Broschüren sind da

Aufgrund der großen Nachfrage bzgl. Informationen zu Silviahemmet®, dem neuen Wohnbereich Silvia und der neuen Tagespflege haben wir für Sie 3 neue Broschüren zusammengestellt. Hier finden Sie weiterführende Informationen, Hintergrundwissen und Kontaktdaten. Alles natürlich schön übersichtlich gestaltet und mit echten Fotos aus unseren Einrichtungen versehen. Wählen Sie zwischen den Broschüren „Tagespflege“, „Weiterbildungen“ und „Wohnbereich Silvia“.

Fordern auch Sie Ihre Wunschbroschüre an. Einfach hier über unser Kontaktformular oder telefonisch unter 04442-805-156.

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25 Sep Kartoffelfest im St. Anna-Stift

Heute feierten wir mit allen Bewohnern, Ordensschwestern und Tagespflegegästen unser Kartoffelfest. Das Fest begann mit einem feierlichen Gottesdienst, den unser neuer Kaplan Uwe Grünefeld hielt. Er sprach an, öfter einmal innezuhalten und „Danke“ zu sagen, für das viele Gute, was uns täglich wiederfährt. Dieses sollten wir nicht als selbstverständlich ansehen.

Der Altar war mit den Früchten der Ernte geschmückt. Wir wollten Danke sagen für ein ertragreiches Jahr und die Früchte der Erde. Die anschließende kulinarische Verpflegung im Klostercafè ging „Rund um die Knolle“. Das Mittagsbuffet umfasste:

  • Kartoffelpfannkuchen mit Apfelmus
  • Kartoffelbällchen
  • Kartoffelgratin
  • Kartoffelbrei
  • Rösti
  • Schupfnudeln
  • Kartoffelpizza
  • Bayerischer Kartoffelsalat mit Speck und Zwiebeln
  • Ofenkartoffel mit Dipp

 

Nach einer Mittagspause ging es am Nachmittag fröhlich weiter. Bei Kartoffelbrot, Süßkartoffelkuchen, Kartoffelkuchen „Himmel und Erde“ und Süßkartoffel-Schoko-Muffins genossen wir diesen geselligen, schönen Herbsttag.

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31 Aug Gratis Vorträge zur „Woche der Demenz“

Am 21. September ist Welt-Alzheimertag. Er soll dazu dienen, an die Krankheit Alzheimer zu erinnern und über das Thema Demenz aufzuklären. Der bpa hat in diesem Zusammenhang zur „Woche der Demenz“ aufgerufen. Veranstaltungen jeder Art sind willkommen um aufzuklären, zu informieren und Unsicherheiten im Umgang mit dementen Menschen abzubauen.

Wir beteiligen uns gerne an diesem Aufruf und bieten allen Interessierten die Möglichkeit, kostenfrei an unseren Fachvorträgen teilzunehmen. Unser Dozent Stefan Nolte wird sich explizit auch an Angehörige wenden. Scheuen Sie sich also nicht vorbeizukommen. Es werden alle Fragen geklärt, auch wenn sie noch so klein erscheinen. Denn die Angehörigenarbeit ist eine sehr wichtige Säule in der Versorgung von demenziell veränderten Menschen.

Wir möchten Sie bitten, sich unter der Nummer 04442-805-181 für die Vorträge unverbindlich anzumelden.

Für weiterführende Informationen zu den drei Veranstaltungen klicken Sie bitte auf den jeweiligen Infokasten.

Wir freuen uns auf Sie!

Unser Dozent Stefan Nolte ist Dipl. Pflegepädagoge, Silviahemmet®-Trainer, Validationslehrer und Leiter unseres geschützten Wohnbereiches Silvia. Mit ihm zusammen haben wir den bpa Quality Award gewonnen. Erfahren Sie hier mehr über diese Auszeichnung.

Vortrag "Demenzerkrankungen"

21. September, 10-12 Uhr, St. Anna-Stift


 

23. September, 19 Uhr, Tagespflege Wieferigs Hof 2, Mühlen


 

Inhalt:

Derzeit sind etwa 1,4 Millionen Menschen in Deutschland von einer Demenzdiagnose betroffen. Was verbirgt sich hinter dem Begriff einer Demenz? Wie verläuft die Erkrankung? Woran erkenne ich die Symptome und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die Teilnehmer erfahren Hilfsangebote und praxisbezogene Tipps im Umgang mit demenziell erkrankten Menschen.

Bei dem Termin in der Tagespflege Mühlen am 23. September bieten wir eine anschließende Besichtigung der teilstationären Einrichtung und Informationen über Angebote vor Ort an.

Workshop "Gesprächsführung bei demenziellen Menschen"

21. September, 14-16 Uhr, St. Anna-Stift


 

Inhalt:

Immer wieder wird die Kommunikation mit demenziell veränderten Menschen zur Herausforderung für pflegende Angehörige und Betreuungskräfte. Nicht selten sind wir in der Gesprächsführung überfordert und verstehen die Welt der dementen Menschen nicht mehr.

Die Methode der Validation ist eine Form mit an Demenz erkrankten empathisch zu kommunizieren. Durch diese Form der Begegnung kann es gelingen, diesen Menschen respektvoll und bedürfnisorientiert zu begegnen. Im Workshop werden neben theoretischen Grundlagen, welche das Verhalten von Menschen mit Demenz erläutern an praktischen Beispielen förderliche Kommunikationstechniken aufgezeigt.

Vortrag "Die palliative Philosophie Silviahemmet®"

21. September, 19-21 Uhr


 

Inhalt:

Die Umsetzung der Philosophie Silviahemmet wird in der Modelleinrichtung im St. Anna-Stift in Kroge durch ein eigens konzipiertes Konzept gelebt.

Die Philosophie steht unter der Schirmherrschaft der Königin Silvia in Schweden.Als erster privater Anbieter der Altenhilfe ist das St. Anna-Stift in Kroge Lizenzpartner derSilviahemmet-Stiftung in Schweden.

An den vier tragenden Säulen der Philosophie Kommunikation, Teamarbeit, Angehörigenarbeit und Symptomkontrolle orientiert sich die neue Versorgungsform der Modellstation in Kroge im St. Anna-Stift. Die Teilnehmer lernen einerseits die Richtlinien der Philosophie Silviahemmet kennen und andererseits, wie diese konzeptionell im stationären Bereich und in der ansässigen Tagespflege umgesetzt werden.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit einer Besichtigung der Modellstation.

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07 Aug Besuch aus Seppenrade

Während der langen Umbaumaßnahmen bei uns im St. Anna-Stift wurden die Kroger Ordensschwestern zwei Mal freundlichst in Seppenrade beherbergt. Deshalb war es nach der Fertigstellung unseres neuen Anbaus an der Zeit, sich mit einer Einladung nach Kroge zu bedanken. Gestern war es dann soweit: Das St. Anna-Stift hat bei schönstem Sommerwetter Besuch aus Seppenrade bekommen. Die Schwestern bestaunten die Veränderungen der letzten Jahre in unserem Hause. Bei Kaffee, Kuchen und leckerem Eis war es ein kurzweiliger Nachmittag mit vielen Gesprächen.

Ein Haus ist nicht schön durch seine Wände, wohl aber durch gastliche Hände.

Wir möchten uns darüber hinaus bei Allen bedanken, die uns vor und während des Umbaus so tatkräftig unterstützt haben.

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